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Theater heute Mai (5/2014)

Theater heute Mai 2014


Foyer

Vom Rand in die Mitte

Acht Fragen an den Entertainer, Musiker und Theatermacher Friedrich Liechtenstein, der mit «Supergeil» auf allen Kanälen tanzt


Ausland

Die Politik wird ideologisch

Das russische Theater ist im Aufbruch – und gerät immer stärker unter konservativen Druck. Auch aus den eigenen Reihen


Aufführungen

Geschmack und Travestie

Mit der Polyphonie «Front» gedenkt Luk Perceval im Thalia Theater des Ersten Weltkriegs. Am Deutschen Schauspielhaus Hamburg inszeniert Sebastian Nübling Simon Stephens Variationen über einen Opernstoff: «Carmen Disruption» (der Stückabdruck liegt diesem Heft bei)

Stalin schläft

Frank Castorf feiert seine Rituale am Beispiel von Hans Henny Jahnns «Die Krönung Richards III.» in Wien

Fragen der Politik

Jette Steckels Wiederbelebungsversuch an Sartres «Das Spiel ist aus» im Deutschen Theater, Yael Ronen lotet am Gorki Theater mit «Common Ground» ein europäisches Trauma aus

Tanz unterm Todesstern

Stephan Kimmig probiert Ferenc Molnárs «Liliom» mit wenig Kirmeskram und viel Körpereinsatz an den Münchner Kammerspielen


Theatertreffen Berlin

Ruf des Südens

Die geografische Verteilung der diesjährigen Theatertreffen-Auswahl zeigt eine bemerkenswerte Dominanz der Theater südlich des Weißwurstäquators. Eine Übersicht der zehn eingeladenen Inszenierungen aus München, Zürich, Wien, Stuttgart und Berlin

Das fehlt!

Gegenvorschläge von Matthias Heine, Wolfgang Kralicek und Stephan Reuter

Kunst ohne Luxusspielraum

Beim Berliner Theatertreffen spielen die Theater der sogenannten Provinz traditionell eine Nebenrolle – oder erst gar nicht mit. Ralph Reichel, Dramaturg am Schweriner Theater, und Peter Carp, Intendant in Oberhausen, im Gespräch über Publikumsmentalitäten, Struktur­probleme und künstlerische Risiken, die sie sich trotzdem leisten


Mülheim Stücke

Die Welt im Stück

Der Jahrgang ’14 der Mülheimer Theatertage stellt die ganz großen Fragen. Und bietet durchaus interessante Antworten. Dramatisches von René Pollesch, Wolfram Höll, Laura de Weck, Rimini Protokoll, Rebekka Kricheldorf, Ferdinand Schmalz und Philipp Löhle


Theorie

Abschied von der Geschichte

Mit Heiner Müller und Dimiter Gotscheff verschwindet die Universalgeschichte vom Theater.

Was kommt danach? Theaterwissenschaftliche Geschichtsstudien schauen zurück und nach vorn


Akteure

Der Sound, die Bewegung, der Schrei

«Er verfügt über eine fast gefährliche Selbstironie», sagt Herbert Fritsch über seinen neuen Protagonisten. Dabei misstraut Sebastian Blomberg vor allem den feinen Pinselstrichen des Psychologen. Theater hat für ihn viel mehr mit Bildender Kunst zu tun. Ein Porträt

Welttheater? Absurd!

Matthias Lilienthal kuratiert zum zweiten Mal das ITI-Festival «Theater der Welt», demnächst in Mannheim. Wie ein spannendes Festival heute aussehen kann und warum sich das Format «Welttheater» inzwischen überholt hat.


Chronik

Bombenstimmung

Augsburg: Hans-Werner Kroesinger «Operation Big Week»

Mit und ohne Thesen

Bochum Schauspiel, Kammerspiele: Ibsen «Hedda Gabler», Kleist «Amphitryon»

Nonstop Nonsens

Bonn: Juli Zeh «Nullzeit» nach Rainer Werner Fassbinder «Welt am Draht»

Im Unterhaltungssumpf

Dresden: Shakespeare «Was ihr wollt» am Staatsschauspiel

Sachgerecht übergestreift

Düsseldorf: Machina eX «Right of Passage» im Forum Freies Theater

Gepflegter Nazi-Chic

Göttingen, Deutsches Theater: nach Luchino Visconti «Der Fall der Götter»

Mehr Wumms

Frankfurt: René Pollesch «Je t’Adorno – Etikettenschwindel gibt es nicht» (U) im Schauspiel (Bockenheimer Depot)

Die Masken der Familie Handke

Graz: Peter Handke «Immer noch Sturm»

Demut und Verlangen

Hannover: nach Joseph Roth «Hiob»

Im Fluxusflow

Stuttgart: Schorsch Kamerun «Denn sie wissen nicht, was wir tun» (UA)


Daten

Premieren im Mai
Hinweise
On Tour
Suchlauf


Magazin

Keine Zukunft ohne Vergangenheit

Festival Ungarn: Das HAU Berlin stellt aktuelle künstlerische Positionen aus Ungarn vor: «Leaving is not an option?»

Schlechte Witze machen Spaß

Mit der «Themenwoche Interkultur» will das Staatstheater Braunschweig neue Publikumsschichten erschließen

Im Rausch der Selbstbezüglichkeit

In der elften Ausgabe des Festivals 100 Grad Berlin hinterfragte die Freie Szene vor allem ihre Identität


Buch

Das Blau des Himmels

Ein Vermächtnis: Gerard Mortiers «Dramaturgie einer Leidenschaft»


Nachruf

Sehnsuchtspunkte

Zum Tod von Urs Widmer


Service

Pläne der Redaktion - Impressum


Das Stück

Carmen Disruption

Deutsch von Barbara Christ

© Simon Stephens 2013, Cursing and Sobbing Ltd., 2014

© der deutschen Übersetzung sowie Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, 21465 Reinbek bei Hamburg, 2014

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