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Tanz März (3/2005) Vergriffen

Tanz März 2005


Editorial

Warum ist der Tanz wieder schön?


Premiere

Letters From Tentland

Helena Waldmann eröffnete das iranische Fadjr-Festival als erste Choreografin aus dem Westen. Nach zwei Try Outs in Hannover und München bestand ihr Stück über sechs Frauen in sechs tanzenden Zelten die Feuerprobe in Teheran. Edith Boxberger war vor Ort


Magazin

Sasha Waltz inszeniert ihre erste Oper

Sasha Waltz hat ihre erste Oper inszeniert. Manuel Brug ist begeistert, weil die Choreografin die Oper choreografiert hat

Tim Rushton

Tim Rushton war nach der Queen der erste, der das neue Opernhaus in Kopenhagen eröffnete

O Vertigo

Auch O Vertigo in Montréal hat einen eigenen Palast

Maria Ribot

Nicht mal Amateurtänzer, nur «espontáneos», Untrainierte, akzeptiert La Ribot für ihre neue Show. Warum, fragt Thomas Hahn

Doktor Flamand

Frédéric Flamand heilt die Wunden des Ballet national de Marseille

Celebrities

Cinderella widerfährt auf einer CD Gerechtigkeit

Feed Back

Klavier-Körper

Cinderella widerfährt auf einer CD Gerechtigkeit

Der Performance-Musiker

Alexander Frangenheim verlässt Stuttgart. Zu wenig Support

2nd rural retreat

Mike Dixon über den 2nd Rural Retreat in Hertfordshire


Porträt

Polina Semionova

Zwanzig Jahre alt und ein Star, von ihrem Ballettintendanten Vladimir Malakhov auf Händen getragen, verkörpert sie die Zukunft des Staats­balletts Berlin. Darum erhält sie jetzt den Deutschen Tanzpreis «Zukunft».


Körper

Globalisation makes art bland

Warning: Africans dancing on other continent should beware of becoming too “un-African” in the eyes of Western spectators who expect the “authentic”


Über Schönheit

Über Schönheit

Bewegung ist schön. Sie zieht die Sinne an. Bewegung transzendiert das Flüchtige. Schön ist nicht der Körper, sondern seine Freiheit. Das Ungegängelte. Aber schön ist auch relativ. Jede Kultur nennt etwas anderes schön. Und eine ästhetische Kategorie ist das Schöne in Europa auch nicht. Oder nun wieder?

Die Wiederkehr des Schönen

In der Implosion von Schönheit und Kritik entsteht ein Tanz, der aus der Sehnsucht nach vergangener Schönheit in die Zukunft weisen will.

Schön in Shanghai

«Wir Chinesen arbeiten hart an beidem: am Reichtum und an der Schönheit. Denn Reichtum ist Schönheit», sagt Jin Xing.

Zwei Philosophen, zwei Schönheiten

Am 8. April vor 190 Jahren wurde die Venus von Milo auf einem Acker entdeckt - Musterbeispiel klassischer Schönheit. Undine Eberlein und Rudolf zur Lippe über die Herkunft der neuen Sehnsucht nach Schönheit und der Unmöglichkeit, sie zu erreichen.


On Stage

Euro-Disney-Hindu-Pop

Constanza Macras: «Big In Bombay» in Berlin

Und wer seid ihr?

Susanne Linke: «Ich bin ...» in Paris

Die Norm der Form

Franz Huyer: «Boléro» in Görlitz

Bleak House

Tim Rushton: «Kridt» in Kopenhagen

Aufforderung zum Kampf

Mario und Silvana Schröder: «Fight!» in Kiel

Cruelty to dancers

Konstantinos Rigos: «Igor’s Room» in Thessaloniki

Wir sind alle Alice

Giorgio Madia: «Alice» in Wien

Yanira Castro: «Beacon»

in New York

Self-ironic gay pride

Enzo Cosimi: «I Need More» in Ferrara

Turnen für Russland

Olga Pona: «Nostalgia» in Düsseldorf

Monotone Grabsch-Marotte

Youri Vàmos: «Erda» in Duisburg

Stichprobe: die Pioniere des HipHop

in Paris

Matrix meets the human body

H.Art Chaos: «Night Under The Midnight Sun» in Tokyo

Balanchine’s birthday present

Christopher Wheeldon: «After The Rain» in New York

Ein Brief aus Groningen

Eva van Schaik über das Diaghilev-Festival


Tanz-Kunst

Einfach tierisch

Der französische Choreograf José Montalvo wird als Künstler verkannt. Muss er sich erst mit der Kamera in der Hand selbst inszenieren, um auch als Videokünstler wahrgenommen zu werden?


Service

Der 33. Prix de Lausanne


Workshop

Ballett – und dann?

Judith Kuckart liest aus dem gleichnamigen Buch von Maja Langsdorff.

Helping dancers through a difficult transition

Michael Crabb besuchte die Konferenz der Organi­sation für «Transition of Professional dancers» in Monte Carlo


Was Denkt…

Antony Rizzi

Antony Rizzi stellt einen Haufen guter Fragen, auch an die Politik. Und wehe, er erhält keine Antworten.


Jenseits

Jenseits

Das 240-Tonnen-Ballett ist in Wahrheit nicht ganz so schwer. In St. Petersburg zu Hause, macht der Fotograf Olaf Martens die Kompanie bekannt ­— durch ein Bild, das um die Welt ging

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