Liebe Leserinnen und Leser

Theater heute - Logo

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu. Nach zehn Jahren haben wir das Erscheinungsbild von «Theater heute» gründlich überarbeitet. Das abbildungsfreundliche Heftformat, deutlich breiter als die üblichen DIN-Formate, wird im Layout wieder aufgenommen, die Schrift läuft lesbarer, drohende Bleiwüsten werden systematisch bewässert.

Da die klassische Schwarz/Weiß-Theaterfotografie im Digitalzeitalter fast verschwunden ist und selbst bei schwierigen Bühnenlichtverhältnissen Farbfotos mittlerweile hohe Auflösungsqualität bieten, kann der Bild­anteil im Heft wachsen, und große Farbstrecken werden künftig in «Theater heute» die Regel sein.

Chronik und Magazin haben wir besonders überarbeitet: kür-­zere, pointierte Texte ermöglichen mehr Vielfalt und Übersicht, das bisher sehr kompakte Inhaltsverzeichnis ist erweitert; das Stück liegt nun bei und kann leicht herausgenommen werden. So viel zum Äußeren.

Auch das Theater verändert sich. Das deutschsprachige Stadttheater hat sich besser bewährt, als noch Anfang der Neunziger zu befürchten war; das Menetekel der Schiller-Theater-Schließung in Berlin ist ein Einzel(sünden)fall geblieben. Aber die Zahl der Schauspieler im festen Ensemble ist in den ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute Oktober 2007
Rubrik: Foyer, Seite 1
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Jenseits der Tränen

Wieviele Leben stecken in einem Leben?

Manchem hätte es schon für’s ganze Dasein gereicht, was der gebürtige Ungar György Tabori in seiner Budapester Kindheit, in seinen jungen Jahren in Berlin und dann in der Emigration als Auslandskorrespondent und als Mitarbeiter des britischen Secret Service (Deckname: Captain George Turner) auf dem Balkan, in Istanbul,...

Die Mutter aller freien Spielstätten

Bis vor kurzem residierte sie noch in einem großen, etwas schummrig beleuchteten Raum, der mit seinen langen Arbeitstischen fast einem Großraumbüro glich. Obwohl auf Grund der Gesamtmorbidezza des Gebäudes wahrscheinlich niemand auf die Idee gekommen wäre, es je so zu nennen. Unterstrich doch die Arbeitssituation eher den Familiencharakter des Unternehmens...

Das Lied der Heimat

So sieht also der Himmel aus, jedenfalls der von Psychiater Königsforst, 57, aus Wolfen: Kurz nachdem der doppelte Selbstmordversuch mit Gattin Helga kläglich gescheitert ist, ergreift den Mann ein völlig neues Körpergefühl. Peter Kurth wischt sich den erbrochenen Pillenbrei von der Brille, pumpt die Lungen voll Morgenluft, reißt den mittelbraunen Anzug vom Leib,...