Der Schnitt kann warten
Stars, Größen und Herren eines gewissen Alters bevölkern diesen Londoner Theaterfrühling. An Kevin Spaceys Old Vic Theatre inszeniert Filmveteran Robert Altman Arthur Millers vorletztes Stück «Resurrection Blues» mit Matthew Modine und Maximilian Schell. Ein paar Straßen weiter spielt am Donmar Warehouse Theatre Ian McKellen – Gandalf aus dem «Herrn der Ringe» und auch kein junger Hüpfer mehr – die Hauptrolle in Mark Ravenhills neuem Werk «The Cut». Dessen »Citizenship» läuft gerade im Tandem mit Enda Walshs «Chatroom» am National Theatre.
Peter Stein hat seinen ersten West End Auftritt mit David Harrowers «Blackbird» – und das Royal Court zeigt elf Jahre nach seinem «Mojo»-Debüt das dritte Stück des vielleicht ein wenig gereiften Soho-Rebellen Jez Butterworth, «Winterling».
Pappmaché in Starbesetzung: Robert Altman inszeniert Arthur Miller
Hochkarätigeres hatte London lange nicht mehr auf der Bühne: Robert Altman legt Regiehand an die britische Erstaufführung von Arthur Millers Spätwerk «Resurrection Blues», in der Besetzung die aus Hollywood importierten Altman-Schauspieler Matthew Modine («Short Cuts») und Neve Campbell («Company»), Brit-Star James Fox – und Maximilian ...
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Camouflage. Na, Liebchen, «Die Position der Kritik», das jetzt von «Theater heute» war doch immer auch Dein Problem, wenn Du mitgefahren bist, und gereist bist Du ja für Dein Leben gern, war Deine Frage nach wieder mal einem Abend in so einem Theaterhaus, irgendwo zwischen Hamburg und Wien, Berlin und Oldenburg (doch, Lob den Provinzen, in den Radfahrerstädten...
