Das neue «Theater heute»
im Februar 2011 haben wir in einer ausführlichen Umfrage nach Ihren Eindrücken und Verbesserungsvorschlägen für «Theater heute» gefragt. Der Rücklauf war doppelt überwältigend. Fast 1000 Antworten auf lange Fragebögen – so viel Zeit und Aufwand allein beweisen, was Ihnen diese Zeitschrift wert ist. Und die überwältigende Zustimmung zu den redaktionellen Inhalten, Schwerpunkten, Kritiken und der Aufmachung war ebenfalls eine schöne Überraschung.
Dazu natürlich ein Ansporn, alles auch in Zukunft noch besser zu machen. Deshalb erscheint das alte Heft in neuem Zuschnitt.
Das Papier ist schwerer und zeigt die Fotos brillanter und farbechter; die Schriften sind noch besser lesbar, der Heftaufbau deutlicher strukturiert und vor allem durchgängig in Farbe gedruckt. Die Digitalisierung der Theaterfotografie hat sich inzwischen so verbessert, dass an qualitativ hochwertigem Farbmaterial kein Weg vorbei führt.
Die einzelnen Rubriken bleiben unverändert – da halten wir uns an Ihre große Zustimmung. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Zeitschrift bleibt die genau argumentierende, einlässliche Theaterkritik, der zweite Blick jenseits der schnellen tagesaktuellen Reaktion. Hinzu kommt ein ...
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Theater heute Januar 2012
Rubrik: Foyer, Seite 1
von
Eine schmucke kleine Hochzeitsgesellschaft, vielleicht irgendwo auf dem Balkan, wo das legendäre Illyrien liegen soll, vielleicht auch bloß beim Griechen in Bochum-Stiepel. Die Braut trägt Weiß, der Vater des Bräutigams packt langen Unsinn in eine kurze Rede, der Kellner ist nervös, der Bräutigam gibt sich Mühe, nett zu sein. Bis dahin ist alles korrekt (abgesehen...
Lässt die französische Hausfrau ihrem Unmut freien Lauf, wissen die Kinder, dass sie sofort ihr Zimmer aufräumen müssen. Immerhin hat die Mama mit ihrem «Oh, le bordell» einen Zustand der größtmöglichen Unordnung markiert, den sie nicht mehr länger zu dulden gewillt ist.
In etwa so ist es auch in Shakespeares «Maß für Maß» und Jean Genets «Der Balkon», die jetzt in...
René Pollesch hat Helene Hegemann und Kamerafrau Kathrin Krottenthaler im Rahmen des Mentorenprogramms «Connect Connect» für dieses Theaterprojekt am FFT ausgewählt. Ein Text ist dabei nicht herausgesprungen, dafür ein bunt popkultureller Abend, den Hegemann mit ein paar Freunden performt, die allesamt frei von Schauspielerfahrung zu sein scheinen. Ganz in ihrem...
