Schlechte Witze machen Spaß

Mit der «Themenwoche Interkultur» will das Staatstheater Braunschweig neue Publikumsschichten erschließen

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In «West Stadt Story» sucht das Staatstheater die Konfrontation mit der Wirklichkeit. Mit dem Bus geht es aus Braunschweigs Stadt­zentrum in die Weststadt, eine jener typischen westdeutschen Trabantenstädte, in deren Hochhausblocks die multikulturelle Durchmischung groß und das Bildungsniveau etwas niedriger ist als anderswo. Hier wird die interessierte Reisegruppe von jugendlichen Bewohnern der Braunschweiger Westside empfangen, allesamt Teilnehmer des Jugendtheaterprojekts, das parallel zur Musical-Produktion eine eigene Fassung der «West Side Story» probt.

In mehreren Gruppen geht es für die Besucher jetzt zu den Orten ihres Alltags.

Zum Beispiel auf den zwischen Bäumen versteckten Spielplatz, auf dem die Rutsche nur Staffage ist, dafür viel Raum für andere Dinge, die pubertierende Jugendliche gerne tun. Und zu den Tischtennisplatten, zwischen denen beim in der Ukraine geborenen Stadtteilführer Heimatgefühle aufkommen, wegen des schönen Ausblicks auf die Platten. Höhepunkt des Rundgangs ist ein gemeinsames Basketballspiel, bei dem sich doch tatsächlich ein paar echte Stadtteil-Kids der Runde anschließen, bevor alle wieder in ihren Bus steigen und zurück zum Staatstheater ...

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Theater heute Mai 2014
Rubrik: Magazin, Seite 67
von Alexander Kohlmann

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Personen

Die Sängerin – dreißig plus
Carmen – männlich – zwanzig plus
Don José – weiblich – fünfzig plus
Micaela – weiblich – knapp zwanzig
Escamillo – männlich – vierzig plus
Ein Chor


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Seine Entstehung hat mein Freund und Kollege Sebastian Nübling provoziert.
Geprägt ist es...