Der dritte Streich

Schon mehrfach hat Sebastian Nübling Stücke des britischen Dramatikers Simon Stephens inszeniert. «Morning» am jungen theater basel sorgt mit gutem Grund für Aufregung

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Sie sind ganz offenbar ein gutes Gespann: Dramatiker Stephens und Regisseur Nüb­ling. Ihr interkulturelles Patchworktheater «Three Kingdoms» wurde letztes Jahr von Theaterkritikerinnen und Theaterkritikern dieser Zeitschrift zum besten fremdsprachigen Stück gekürt. In «Three Kingdoms» jagen bekanntlich estnische, englische und deutsche Schauspieler in einer Dreiländer-Krimihandlung durch europäische Endzeitstimmungen. Noch um einiges aufwühlender sind Simon Stephens’ Stücke, die Sebastian Nübling in lockerer Folge am jungen theater basel inszeniert.

Nach «Reiher» (2003) und «Punk Rock» (2010) folgte nun die deutschsprachige Erstaufführung von «Morning». Alle diese Theatertexte erforschen den reichlich zerklüfteten Planeten Jugend. Mit «Morning» wächst sich die lockere Reihe zur Trilogie aus – und der dritte Streich ist ein echter Höhepunkt.

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Theater heute April 2013
Rubrik: Neue Stücke, Seite 19
von Ellinor Landmann

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