Alles super oder was

David Gieselmann «Ein Haus in Köln», Nora Mansmann «Wild in Luxemburg»

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Das Sommerloch im Theater – die Spielzeitpause ohne Aufführungen – hat längst ausgedient. Wo andernorts Freilichttheater mit publikumswirksam aufbereiteten Klassikern drohen, durften sich die Kölner allerdings zum zweiten Mal ins Ferienlager begeben, um Uraufführungen von jungen Gegenwartsautoren zu entdecken. Einen wunderbaren Blick über die Stadt gab es auf dem Dachgarten des Crowne Plaza Hotels (soweit das Wetter mitspielte) noch gratis dazu.

In den drei Wochen «Ferienlager ’05» waren unter anderem Gastspiele aus München und Berlin geboten, ein Poetry Jockey, eine szenische Lesung, eine Partyreihe, vor allem aber: «Ein Haus in Köln» von David Gieselmann sowie ein Stück von Nora Mansmann. Ein kurios gemischtes Publikum fand sich ein, Schauspielschüler, Studenten, Anzugträger. 

Der Veranstalter Drama Köln e.V. bezeichnet sich ganz selbstbewusst als Verein zur spartenübergreifenden Förderung von Theater, Film, Fernsehen, Hörspiel und Literatur. Wer seine Unternehmung so nennt, muss Großes vorhaben – und ein gesundes Selbstbewusstsein. «Alternative kulturelle Impulse» will das lose Ensemble um die Vorstände Malte Jelden und Oliver Krietsch-Mazura geben, Gegenwartsthemen und ...

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Theater heute Oktober 2005
Rubrik: Chronik, Seite 39
von Susanne Finken

Vergriffen
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