Terrible beauty
The stage lights rise on Lee Clayden, a powerful figure, built more like a graceless rugby prop forward than a dancer. Clad in underwear he exudes an aura of raw animal strength until he begins to move, at which point his body becomes an expressive instrument performing astonishing feats of balance and speed, including a moment of equipoise where his considerable frame is supported on one arm. The intense physicality of the solo is spellbinding, creating a fascinated hush in the auditorium, broken only by the explosion of applause at its end.
This is the first section of “5 2 10” (5 duets, 2 solos, 10 instruments) by Fin Walker and is characteristically arresting and unusual. Catherine Bennett and Jenny Tattersall later have their own solos, shaped upon their unique qualities as artists. Jason Keenan-Smith and Clayden partner the two women in various combinations in the five duets.
The choreographic invention
is remarkable insofar as each section has its own particular language and the viewer is taken on a journey which embraces new ideas with each ensuing section. The colours worn by the dancers change: yellow, blue, green, white; as inhabiting different landscapes. The music by ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Bologna beförderte die Lehrer zu Dienstleistern. Damit sie diesen Status erhalten, müssen Schüler sie anerkennen können. Der Wert der Lehrer soll messbar sein wie bei Stiftung Warentest. Durch ein Ranking von Schulen. Nur Vergleichbarkeit und damit Gleichheit der Ausbildung hat diese Praxis im Sinn. Das führt zu purer Konvention. Ist das gut für einen Markt, der...
Sein Vater war Erfinder. Aus dem kleinen Vermögen erhielt der Sohn einen Buchladen in der Londoner Charing Cross Road. Hier erfand sich Beaumont als Verleger von zeitgenössischen Buchpreziosen. Bis er den Ballets Russes von Diaghilev und den Ballets Suédois von Börlin erlag – der Avantgarde seiner Zeit in den 1920ern. Er kombinierte Alben der von ihm hoch verehrten...
Der Mensch sieht am liebsten anderen Menschen zu. Deshalb gibt es für mich nichts Herrlicheres, als kopfüber im Plüsch des Theatersessels zu versinken und zu schauen und zu erfahren.
Doch die architektonische Form des Theaters, wie wir sie seit dem 18. Jahrhundert kennen, gründet sich auf einem absolut idiotischen Konzept. Denn begreift man das Theater als einen...
