schule zur zweisamkeit

Der Pas de deux ist nicht totzukriegen. Selbst wer ums klassische Repertoire einen Bogen macht, landet irgendwann trotzdem bei: 1 + 1 = 2. Wie lässt sich gutes Partnering lernen?

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Nora Kimball-Mentzos und Marc Spradling haben beide über viele Jahre die wichtigsten Partien des klassischen und neoklassischen Ballett-Repertoires verkörpert und intensiv mit William Forsythe und dem Ballett Frankfurt zusammengearbeitet. Heute unterrichten sie vor allem an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Im vergangenen Jahr haben sie bei der 3. Ausbildungs-Biennale einen Partnering-Workshop geleitet.

Aber wie funktioniert so etwas eigentlich?

Nora Kimball-Mentzos und Marc Spradling, wenn Sie Partnering unterrichten, sprechen Sie dann erst einmal darüber? Bringen Sie so etwas wie die Grundlagen, Elemente, die historische Entwicklung ins Gespräch?

Nora Kimball-Mentzos: Zum Thema «Pas de deux» gibt es im Grunde nur wenig Literatur. Was wir haben, sind einige Videos, ein paar Bücher, hauptsächlich über russische Technik und die Grundlagen des Partnering, die man natürlich schon verstanden haben muss. Denn selbst wenn man sich mit zeitgenössischem Ballett befasst, geht es ja immer noch um das Verhältnis zweier Menschen zueinander, um den Raum, den beide für sich und miteinander benötigen, und natürlich auch um den Faktor Vertrauen. Dieser ist ...

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Tanz Oktober 2013
Rubrik: praxis, Seite 66
von Edith Boxberger

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