Hinter Den Kulissen

Gute Baustellen, teure Baustellen: Tanzbauten in Stuttgart und Dortmund

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Wie investiert man in den Tanz? Die John Cranko-Schule in Stuttgart braucht einen Neubau, der zum 50. Geburtstag des Stuttgarter Balletts 2011 auf landeseigenem Gelände stehen soll. Kosten des Probenzentrums: mindestens 28,5 Mio. Euro. Baden-Württemberg gibt die Hälfte dazu – nun hat Stuttgart die Haushaltssperre verhängt, von der der Oberbürgermeister und das Land nichts wussten. Planungsstopp gegen den Willen der Oberen.


Oder investiert man so: Das Ballett Dortmund, das mit 40 000 Zuschauern im Jahr die Oper überflügelt, seit 2008 selbstständig ist und seinen Chef Xin Peng Wang bis 2016 verlängert, erhält vom RWE-Konzern das «Sonnenenergieforum», das 1991 für die Bundesgartenschau errichtet wurde, um eine Spielstätte, Trainings- und Gäs-teräume einzubauen. Das Unternehmen saniert die Glaspyramide für drei Millionen, übernimmt für sieben Jahre die Betriebskosten. Der bauliche Beweis der Eigenständigkeit des Balletts soll im Oktober zum 50. Geburtstag des Westfalenparks fertig sein.
Jan Pusch, Aushängeschild der nordwest Tanzcompagnie Oldenburg, wird 2010 in Braunschweig Nachfolger von Eva-Maria Lerchenberg-Thöny.
Und Tijen Lawton, seit zwöf Jahren Tänzerin der Brüsseler ...

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Tanz Oktober 2009
Rubrik: Magazin, Seite 24
von

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