gewinner: prix de lausanne

Tanz - Logo

Wie jedes Jahr drängte, wer gut tanzen kann, zum «Prix de Lausanne». 74 Kandidaten waren es diesmal, die für ein Stipendium an einer Schule oder einer Kompanie antraten, 20 wurden für die Endrunde ausgewählt. Die Gewinner zeigen, dass dieser Wettbewerb zunehmend zu einem Indikator dafür wird, wo auf der Welt klassischer Tanz noch erfolgreich unterrichtet wird: In Brasilien, von dort kommt Mayara Magri; in Südkorea, der Heimat von Sung Woo Han; in China, das Zhiyao Zhang vertreten hat. Aus Japan stammt die Doppelspitze Shizuru Kato und Yuko Horisawa.

In den USA wurden die Kanadierin Patricia Zhou und der Amerikaner Derrin Watters ausgebildet, der zudem den Preis für die beste zeitgenössische Performance abräumte. Bester Schweizer Kandidat war Benoît ­Favre von der Tanz Akademie Zürich. prixdelausanne.org

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2011
Rubrik: menschen, Seite 31
von

Weitere Beiträge
london: javier de frutos pet shop boys

Das ist schon unglaublich: Die Schmusepopper Pet Shop Boys verbinden sich mit Londons Skandalchoreografen Javier De Frutos. Sie lassen sich ein Märchen von Hans Chris­tian Andersen, «Das Unglaublichste», vom gefeierten Regisseur Matthew Dunster einrichten und holen den früheren Royal-Ballet-Star Ivan Putrov als tänzerisches Zugpferd. Und nennen die Produktion dann...

essen: philipp gehmacher «in their name»

Ein in mehrfachem Sinn großes Stück. Eines, das viel Raum beansprucht, obwohl dieser von nur drei Tänzern bespielt wird. Und eines, in dem der Raum die Tänzer bespielt, ihre Körper durchdringt, sich ihrer Bewegungen und Gesten annimmt und diese so erst möglich zu machen scheint. Der österreichische Choreograf Philipp Gehmacher ist ein Komponist von Wechselwirkungen...

chris nash

Der große britische Tanzfotograf wird im Victoria and Albert Museum in London geehrt. In ihrer fulminanten Bildwirkung vergleichbar mit den Werken von Joris-Jan Bos in den Niederlanden, Marteen Vanden Abeele in Belgien oder Per Morten Abrahamsen in Dänemark, sind Nashs Fotografien nicht Dokumente der Bühnenfotografie, sondern minuziös ausgetüftelte Studioarbeiten,...