chris nash
Der große britische Tanzfotograf wird im Victoria and Albert Museum in London geehrt. In ihrer fulminanten Bildwirkung vergleichbar mit den Werken von Joris-Jan Bos in den Niederlanden, Marteen Vanden Abeele in Belgien oder Per Morten Abrahamsen in Dänemark, sind Nashs Fotografien nicht Dokumente der Bühnenfotografie, sondern minuziös ausgetüftelte Studioarbeiten, die sich in erster Linie mit dem Image des zeitgenössischen und auch klassischen Tanzes beschäftigen.
Von der Rambert Dance Company bis zu Javier De Frutos sind in «A Flash of Light» sechzig Bildwerke aus drei Jahrzehnten ausgestellt, an denen sich präzise studieren lässt, wie sehr die Fotografie die Wahrnehmung des Tanzes vorbereiten und auch lenken kann. Bis 29. August – der Eintritt ist frei.
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Tanz März 2011
Rubrik: kalender: ausstellungen, Seite 53
von
«Ich bin ganz müde, ich kann nicht mehr», sagt Momo. Seit fast einer Stunde wartet er mit umgehängter E-Gitarre auf seinen Auftritt. Eigentlich ist klar, vor sieben Uhr wird niemand kommen. Er könnte sich also zu den anderen auf den Boden setzen. Aber er ist viel zu aufgeregt, genauso wie Ibo, der vor der Hammondorgel steht, immer mal wieder dröhnend auf die Tasten...
Das «15. Internationale Solo-Tanz-Theater Festival» ist eine Hommage an Tanja Liedtke, die tragisch in Australien verunglückte deutsche Choreografin. Die nach ihrem Tod gegründete Stiftung trägt ab sofort zur Grundsicherung eines Festivals bei, das Tänzer und Choreografen zu einem Wettbewerb zeitgenössischen Tanzes weltweiter Provenienz zusammenbringt, von Ahmed...
...iranische Choreografin in Berlin, zeigte im Juni 2009 ihr Stück «Move in Patterns». Ohne es zu ahnen: Zur gleichen Zeit brach in Iran der «grüne» Aufstand der Enkel gegen die «Kinder der Revolution» aus. Siebzig Prozent sind unter dreißig Jahre alt. Die Revolution von 1979 haben sie nie erlebt. In Teheran tanzten und tobten sie auf den flachen Hausdächern. Hier...
