berlin: tanz im august...

...fragt bereits zum 23. Mal: «Was gibt's Neues?» Uraufführungen natürlich.

Tanz - Logo

Susanne Linke sucht in «Kaikou» den schmalen Grat zwischen Trieb und Zivilisation. Noé Souliers Bühne zu «Ideography» teilt sich der Tanz mit der Philosophie. Kann man Bewegung denken? Klassiker – wie zur Eröffnung Lucinda Childs’ «Dance» – sind ebenso dabei wie gerade erst entstandene Stücke – Emanuel Gats «Brilliant Corners» (siehe S. 8) und Meg Stuarts «Violet» (siehe S.

12) – und Entdeckungen: Perrine Valli aus Genf enttabuisiert die Pornografie, Tânia Carvalho aus Lissabon enttarnt die Mär der Armut mit zwanzig Tänzern – und sechs Newcomer entsetzen oder verzaubern mit unfertigen Arbeiten. Vom 12. bis zum 28. August.
tanzimaugust.de

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz August/September 2011
Rubrik: kalender_highlights, Seite 62
von

Weitere Beiträge
sylvie guillem...

Sie scheint nicht zu altern, ist so schlank wie eh und je, unter dem Pony strahlt sie mit dem bekannten lausbubenhaften Gesicht, ihre langen Beine und Arme sind so elastisch und biegsam, dass man glauben möchte, sie seien aus Gummi. Man muss es sich immer wieder in Erinnerung rufen: Hier tritt keine jugendliche Göre auf, sondern eine 46-jährige Frau.

Sylvie Guillem...

violet

Mal so richtig bedeutungslos sein – auch das kann ein Künstlertraum sein. Mal nichts anklagen, aussagen, bloßlegen. Abstraktion lautet darum das Ideal für Meg Stuarts neues Stück «Violet». Oder: engagierte Sinnlosigkeit. Das hyperaktive Nichts. Die pure Bewegung wird skelettiert, ohne Fleisch von Ausdruck und Erzählung. Ausgerechnet Meg Stuart. Ausgerechnet ihr...

jess curtis...

Fast klingt es wie die Geschichte einer Obsession: die Suche nach Symmetrie. Bei ihm begann sie vor fünf Jahren inmitten des üblichen Trubels um physische Verausgabung in Luftnummern und am Boden sinnlicher Tatsachen. Keine Berührungsangst vor dem Unbekannten, keine Furcht vor Entblößung sollte die Sicht versperren. Jess Curtis nummeriert seine Studien bis «#22»,...