ballett am rhein

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Einmal mehr steht Martin Schläpfers Ensemble auf dem Siegertreppchen. Weil es keinen altbackenen Corps-Geist pflegt, sondern sich aus erlesenen Körperinstrumenten zusammensetzt – die wunderbar klingen, einzeln wie im Kollektiv

Wo gibt es das schon? Eine freischaffende Tanzkompanie zieht samt Musikern für ein paar Monate in die Oper und erarbeitet mit den dortigen Ballett-Tänzerinnen und -Tänzern zusammen ein Stück. Eine Flamenco-Kompanie obendrein.

Es sei ein ganz außerordentliches Erlebnis gewesen, sagt die Schweizer Choreografin und Flamenco-Tänzerin Brigitta Luisa Merki über ihre Arbeit mit dem Ballett am Rhein in Düsseldorf. Sie sei mit ihrer Kompanie Flamencos en route ohne jegliche Vorbehalte willkommen geheißen worden und konnte ihr neues Stück in einem Programm mit Balletten von so hochkarätigen Choreografen wie Martin Schläpfer und Mats Ek zeigen. Sie habe freie Hand bei der Wahl der Tänzer aus dem Ballett gehabt, bei der Choreografie ohnehin. Einzige Vorgabe sei die Zeit gewesen, die ihr für die Kreation von «... adónde vas, Siguiriya?» zur Verfügung stand.

Die unglaubliche Großzügigkeit ist nur eine der Qualitäten, die Martin Schläpfer zu dem herausragenden ...

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Tanz Jahrbuch 2015
Rubrik: die saison 2014/15, Seite 140
von Lilo Weber

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