menschen
ballroom: ricardo fernando
meint es ernst: So you think you can dance? Den Spaß, den die Briten jeden Samstag auf BBC 1 haben, gibt es nun live auch für Schüler in Hagen. Zehn Wochen lang lernen sie beim balletthagen Tango, Rumba, Salsa und Regaton. In einem ersten schulinternen Wettbewerb werden die Tanzpaare ermittelt, die mit anderen Schulen in Konkurrenz treten. Das Finale von «Ballroom Dance 2» am 16. April sieht keine Verlierer vor, nur einen Wanderpokal und Freikarten.
newcomer: nicolas paul
Wer als Sujet oder gar Danseur étoile am Ballett der Pariser Opéra angestellt ist und gegenüber Brigitte Lefèvre, der Ballettdirektorin, glaubhaft choreografische Ambitionen vertritt, darf sich durchaus Hoffnung machen. Hoffnung darauf, dass er (für sie gilt das bisher nicht) eines Tages seine Kollegen auf der Bühne des Palais Garnier dirigieren wird. Doch selbst den Herren fehlt es an Unterstützung. Mit der Qualität der gezeigten Ansätze kann das nicht zu tun haben, denn sowohl Patrice Bart als auch Kader Belarbi legten hier mit Erfolg ihre Reifeprüfung ab. Werden ihre Stücke mitunter wiederaufgenommen – Barts «La petite danseuse de Degas» wird vom 26. Juni bis zum 14. Juli gezeigt ...
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Frida Kahlo (1907–1954) war nicht nur schön, sie war bildschön. Durch einen schweren Verkehrsunfall ans Bett gefesselt, beginnt die Tochter eines ungarnstämmigen Deutschen und einer Mexikanerin zu malen. In 55 ihrer 143 Gemälde porträtiert sie sich selbst. Stolz die Haltung, entschlossen der Gesichtsausdruck, markante Brauen, zusammengewachsen wie Vogelschwingen,...
Auch die Theaterwissenschaft kennt den Wettbewerb: Wer kann am längsten über die 50-minütige Choreografie «Café Müller» von Pina Bausch gescheit formulieren? 70 Seiten sind der aktuelle Rekord, aufgestellt von Julia Stenzel in ihrer Dissertation «Der Körper als Kartograph?». Zu Recht zieht sie gegen die Metaphernseligkeit anderer Autoren los, die beim Schreiben...
Fernseher, Sofa, Sessel, Tisch: Das sind die Fixpunkte im Wohnzimmerkosmos. Um sie kreist das Leben der deutschen Musterfamilie aus Vater, Mutter, Kind. Es sei ein reales «deutsches Durchschnittswohnzimmer» mit typischer Mobiliaranordnung auf der Durchschnittsfläche von sechs mal vier Metern. So hat es die Werbeagentur Jung von Matt ermittelt. Dieses Modell –...
