medien

Xin Peng Wang auf Blu-ray – Die Wahrheit ist konkret: ein Reader inspiriert – CD des Monats: Strauss zum Jubiläum – Im Bild: Valeska Gert – Wir verschenken dreimal die Monografie von Susanne Linke

Tanz - Logo

brug schaut dvd_________

tanzt!

Hier ist einiges sehr möchtegern: Dortmunds großes U will aussehen wie die Freiheitsstatute, die kümmerlichen Hochhäuser wie die New Yorker Skyline, und die Fußgängerzone soll dem Times Square gleichen. Tun sie natürlich nicht. Und das Dortmunder Theater kann auch keineswegs mit den MGM-Studios konkurrieren, wo einst die Musical-Träume wahr wurden.

Trotzdem ist es grundsympathisch, wie hier – da wirkt das «Sacre»-Education-Projekt der Berliner Philharmoniker mit Simon Rattle und Royston Maldoom samt Dokumentarfilm «Rhythm is it!» auch noch nach – das Ballett Dortmund versucht, die Stadt zum Tanzen zu bringen.  Wir sehen in dieser mit wenig 3D-Mehrwert gefilmten Dokumentation von Thomas Steffen und Ivan R. Sertic, wie lokale Breakdancer, ehemalige Balletttänzer, Fans, Sportfunktionäre und Raumplaner mit eingebunden werden. DSW21, der Unternehmensverbund für Mobilität und Logistik, Energie und Wasser, Lebensräume und Datennetze, hat das Projekt angeregt. Das clever von Tobias Ehinger gemanagte Ballett unter dem chinesischen Chef Xin Peng Wang hat es umgesetzt. Und natürlich die PR-Qualitäten für die eigene Kompanie erkannt. Die wird hier ins beste ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juni 2014
Rubrik: medien, Seite 62
von

Weitere Beiträge
vladimir malakhov

Was macht einen zum Ukrainer? Der Ort der Geburt oder die Nationalität der Eltern? Vladimir Malakhov ist sich da nicht so sicher. Er selbst wird zwar am 7. Januar 1968 im ukrainischen Kriwoi Rog geboren. Aber sein Vater ist Russe, und dessen Sprache dominiert den Alltag. «Natürlich habe ich in der Schule auch Ukrainisch gelernt, und wenn meine Mama mit mir in ihrer...

tatjana

Lera Auerbach, wann kam es zu Ihrer Zusammenarbeit mit John Neumeier? Und wie tauschen Sie sich eigentlich während Ihrer gemeinsamen Arbeit an «Tatjana» aus?
Im September 2007 wurde mein «Russisches Requiem» von den Bremer Philharmonikern und dem Lettischen Staatschor uraufgeführt. John Neumeier und der inzwischen verstorbene Klaus-Peter Seibel, der das Ballett...

lest we forget

Am Jahresanfang war das Zentenar in aller Munde. Kein Feuilleton, keine Nachrichtensendung, kein historischer Blog kam ohne schwergewichtigen Essay über den Ersten Weltkrieg aus. Vom Buchmarkt her erschütterte gar ein mittelschweres Beben die Leselandschaft: Haben wirklich die Deutschen das Katastrophenszenario angezettelt, wie es Fritz Fischers epochale Schrift...