tatjana
Lera Auerbach, wann kam es zu Ihrer Zusammenarbeit mit John Neumeier? Und wie tauschen Sie sich eigentlich während Ihrer gemeinsamen Arbeit an «Tatjana» aus?
Im September 2007 wurde mein «Russisches Requiem» von den Bremer Philharmonikern und dem Lettischen Staatschor uraufgeführt. John Neumeier und der inzwischen verstorbene Klaus-Peter Seibel, der das Ballett «Die kleine Meerjungfrau» in Hamburg dirigiert hatte, waren nach Bremen gekommen, um der Premiere beizuwohnen.
Nach der Vorstellung trat John mit der Idee an mich heran, gemeinsam eine moderne Version von «Eugen Onegin» zu erarbeiten. Der kreative Dialog zwischen mir und John riss dann eigentlich nie ab. So kamen wir auch auf den Titel «Tatjana», denn als Figur steht sie ja eigentlich – mehr noch als Onegin – im Zentrum des Puschkin‘schen Versepos.
Bei Auftragswerken betreffen Vorgaben, an die Sie sich als Komponistin zu halten haben, allenfalls die Größe des Orchesters und die Art der Orchestrierung, richtig?
Die einzige Vorgabe, die Auftraggeber gelegentlich machen, betrifft die maximale Größe des Orchesters. Dabei wird der Umfang des Klangkörpers häufig von praktischen Erwägungen bestimmt, etwa von der Kapazität des ...
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Tanz Juni 2014
Rubrik: produktionen, Seite 15
von Hartmut Regitz
Sie sind Mitte dreißig und leben und arbeiten in Madrid. Wie definiert sich Ihre Beziehung zur Tradition des Flamenco?
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geht zurück in die USA. 2015 wird er Professor an der Glorya Kaufman School for Dance. So heißt die Tanzabteilung der University of Southern California in Los Angeles. Jodie Gates ist die Schuldirektorin dieser erst 2012 gegründeten und von keiner Tradition überschatteten Institution. Sie war Tänzerin bei Forsythes Ballett Frankfurt, bevor die Kompanie 2004...
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