ludwigshafen: no ballet
Dieser Wettbewerb traut sich was. Juliane Rößler rief ihn vor fünf Jahren ins Leben, nicht, um dem Ballett den Rücken zu kehren, sondern um dem altbackenen Allmachtsanspruch des Balletts die Kreativität der Choreografen entgegenzuschleudern – die selbstredend auch mit Balletttechnik im Ludwigshafener Pfalzbau ihren battle veranstalten, wie es ihnen parallel der Wettstreit «+phat_skillz/dance» vormacht: Hip-Hop und Choreografenkunst in einem offenen Schlagabtausch – das ist alles andere als eine aufgebrühte Wiederholung nur dessen, was man von seinen Lehrern gelernt hat. Vom 7.
bis 9. Oktober
www.theater-im-pfalzbau.de
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Janet Eilber, seit 2005 sind Sie künstlerische Direktorin des Martha Graham Center of Contemporary Dance. Sie haben die Kompanie aus den Turbulenzen nach Martha Grahams Tod geführt und sind nun dabei, das Repertoire behutsam zu erneuern. Und Sie unterrichten die Fortgeschrittenenklasse der Martha Graham School of Contemporary Dance. Haben Sie dafür überhaupt noch...
Kaum ist die Anfangssequenz vorbei, ahnt man: Christian Spucks «Poppea//Poppea» wird alles andere als ein Ballett mit vorhersehbarem Handlungsstrang sein. Zu Beginn stellt eine Tänzerin (Marianne Illig) in lakonischer Kürze die sechs Hauptpersonen des Dramas vor – eine Ziffer und zwei, drei kurze Sätze müssen genügen. So hat selbst der, der den historischen...
1985 wurde die französische Choreografin berühmt, als sie mit Jean Paul Gaultier «Le défilé», eine kubistische Modenschau, als Satire herausbrachte; auch Gaultier wurde etwas berühmter, weil er seine Haute Couture über die Tanzszene zu etablieren begann (heute noch arbeitet er etwa mit Angelin Preljocaj). Damals galt diese Grenzüberschreitung als Befreiung und...
