lloyd newson
Lloyd Newson,
warum sammeln Sie Interviews, um ein Stück wie «Can We Talk About This?» (tanz 10/11) zu machen? Würden Sie die gleiche Information bekommen, wenn wir dieses Interview tanzen würden? Sie haben Ihre Frage nicht in einer Tanzform ausgedrückt, also warum sprechen wir miteinander?
Vielleicht wären meine Fragen nicht so präzise, würde ich sie in Bewegung stellen. Eben. Ich benutze Wörter, weil sie präzise sind. Bewegung kann sehr offen für Interpretationen sein.
Nichtsdestoweniger wären Ihre Bewegungen wahrscheinlich sehr spezifisch, wenn ich mich jetzt auf Sie stürzen würde. Bewegung hat also mit Genauigkeit und Vieldeutigkeit zu tun, Sprache mit Präzision. Wir schreiben einander E-Mails, wir benutzen Wörterbücher, die uns genau sagen, wann wir welches Wort gebrauchen können. Sagen wir das Gleiche von Bewegung? Wie bei Wörtern der Ton sehr verschieden sein kann, sind menschliche Bewegungen höchst vieldeutig. Aber wir führen ein Gespräch, weil wir uns in etwas sehr Speziellem schnell nähern wollen.
Aber nutzen Sie nicht auch ein sehr spezifisches Bewegungsvokabular? Als Tanzkünstler musst du wissen, was du sagen willst. Zu viele Choreografen und Tänzer verlassen sich auf ...
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Tanz Dezember 2011
Rubrik: menschen, Seite 16
von Franziska Buhre
...und Vítor Roriz gewinnen den diesjährigen «Prix Jardin d’Europe» mit ihrer Produktion
«A Gesture that is Noting but a Threat». Beim «eXplore dance festival» in Bukarest erhielten sie dafür einen Produktionskostenzuschuss von 10.000 Euro. Ihr Stück ist eben nicht nur eine Drohung. Beiden Portugiesen geht es darum, als Tänzer etwas mehr zu sein als nur ein Körper...
Zwei wahre Artisten auf der Bühne und vier, die für «[How to Be] Almost There» verantwortlich zeichnen: Da kann nichts mehr schiefgehen, und es ging auch nichts schief beim Beitrag von HeadFeedHands. Anne Hirth, Maya Lipsker, Tim Behren und Florian Patschovsky holten am Ende des sechsten Choreografiewettbewerbs «no ballet» in Ludwigshafen sowohl den mit 7500 Euro...
Norwegen ist ja so reich, und Öl noch immer der stärkste Motor der Welt. Es kommt nur darauf an, wohin man damit fährt. Auch Griechen (Onassis) und Portugiesen (Gulbenkian) wurden mit Öl reich. Bis beide Händler ihre Läden dichtmachten. In den Emiraten werden dagegen noch immer teure Autos gekauft, Golfklubs gegründet und respektierliche shopping malls...
