Hamburg und Bremen
Das Ballett der Freien und Hansestadt Hamburg ist weltbekannt. John Neumeiers Kompanie hat 59 Mitglieder. Drei weitere Tänzer und acht Eleven werden von Sponsoren finanziert. Aus dem Etat der Hamburgischen Staatsoper erhält das Hamburg Ballett acht Millionen Euro; mit Einkünften durch Gastspiele und Spenden verfügt es über rund 14 Millionen Euro. Das Ballett bestreitet etwa ein Drittel der Vorstellungen in der Staatsoper, bringt eine Uraufführung und eine Einstudierung des Ballettintendanten heraus und erzielte in der letzten Spielzeit eine Platzauslastung von 98 Prozent.
Die «Hamburger Ballett-Tage» eröffnen mit einer weiteren Uraufführung, bringen das Neumeier-Repertoire, zwei Abende einer Gastkompanie sowie die «Nijinsky-Gala» mit Starsolisten.
Den zeitgenössischen Gegenpol zu Neumeier bildet die in Barmbek gelegene Kampnagelfabrik mit dem 2007 eröffneten Zentrum für Choreografie, K3 («Tanzplan Hamburg»). Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard verwendet 30 bis 40 Prozent des größtenteils von ihr akquirierten künstlerischen Etats (zwischen 2 und 2,5 Millionen Euro) für Tanzgastspiele und -produktionen. Das für 850.000 Euro von der Stadt eingerichtete Tanzhaus auf Kampnagel wird ...
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