Gabi Beier
Gabi Beier eigentlich Tanzdramaturgin, hat Ende 2006 in Berlin-Prenzlauer Berg das Studio ada eröffnet, zugleich Proben- und Spielstätte und mit nur 72 Quadratmetern ein kleiner, fast intimer Ort. Dort macht sie einiges anders als ihre Kollegen der größeren Bühnen. Jenseits großer Namen und internationalen Glamours hat sie regelmäßige Reihen eingeführt wie das Aufführungsformat «Nah Dran», in dem immer drei Künstler oder Gruppen pro Abend ihre jeweils 20-minütigen Stücke zeigen. Oder die Abende «S.o.S.
– Students on Stage», bei denen Tanz- und Choreografiestudierenden Gelegenheit gegeben wird, erste Produktionen zu präsentieren. Entdeckungen kann man hier ebenso machen wie Tänzern und Choreografen beim Experimentieren zuschauen. Erst Mund-zu-Mund-Propaganda, schließlich immer zahlreichere Medienberichte haben dem ada eine gute Reputation und Zulauf auch von Publikum jenseits der Tanzszene gebracht.
Das Geheimnis: Die Künstler erwartet ein professionelles Umfeld ohne Druck. «Echte» Aufführungssituationen mit persönlichem Bezug zur Leitung und zu den Zuschauern. Hier kann ausprobiert und gescheitert werden, ohne dass das ada im letzteren Fall in der öffentlichen Wahrnehmung zur ...
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Es mag verwundern, ihn in den Tanzkontext einzufügen, gilt er doch als Theatermann und Leiter der japanischen Kompanie chelfitsch. Seine sehr buchstäblich auf den Körper gerichtete Kunst, die zuletzt beim «KunstenFESTIVALdesArts» in Brüssel zu sehen war, ist das Besondere seiner Inszenierung. Hier erfuhr man durch ihn, was der europäische Tanz noch lernen könnte:...
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Vor einem Jahr starb Pina Bausch. Ihr Werk lebt. Das Tanztheater Wuppertal trägt es auf seinen Gastspielreisen weiter hinaus in die Welt. Die Nachfrage ist rund um den Globus ungebrochen. Zu Hause, im Bergischen Land, studiert die Kompanie Klassiker wie «Viktor» und «Danzón» wieder ein – ein neues Stück kann es ja nun nicht mehr geben. Dominique Mercy, der...
