das neue frankfurter lab
«Bewegung begeistert mich», sagt Sabine Stenzel. Dass die studierte Sportökonomin in Frankfurt am Main nun Projektleiterin des neuen Frankfurt LAB ist, passt prima. Ihr Büro, das frisch geweißelt riecht und auf dessen kahle Wände sich die Bilder freuen, die unten am Tischbein lehnen, teilt sie mit dem Kollegen von der Technik. Am 1. August hat sie ihre Arbeit begonnen. Sie ist vorher öfters hergependelt von Dresden, wo sie Projektkoordinatorin für den dortigen «Tanzplan vor Ort» war.
Gern wäre sie bis zu dessen Ende geblieben, wusste aber, dass die Stelle 2011 nicht fortgeführt würde. «Wieder ein Neuanfang», sagt sie. Statt wie vorher mit drei Herren im Leitungsgremium hat sie es nun mit fünf zu tun. Denn so viele Frankfurter und regionale Institutionen taten sich Ende 2009 zusammen, um die vom Schauspiel Frankfurt geräumte Nebenspielstätte «Schmidtstraße 12» im Stadtteil Gallus, außerhalb des Zentrums, zu übernehmen.
Räume sind von jeher ein Problem für die Bühnenkünste. So gründeten die Leiter von Künstlerhaus Mousonturm, Ensemble Modern, Forsythe Company, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Hessische Theaterakademie – also die Creme der Kultur- und Ausbildungsszene – ...
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