Baden-Württemberg

Tanz - Logo

Die Württembergischen Staatstheater mit drei verantwortlichen Intendanten für Oper, Schauspiel und Ballett teilen ihre Infrastruktur unter einem Geschäftsführenden Intendanten, was die Kostenberechnung für die einzelne Sparte unmöglich macht. Die Summe von 3.591.479 Euro, die das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst als Landesanteil für das Stuttgarter Ballett nennt, schließt die Kosten für Verwaltung, Orchester, Werkstätten aus, sie ist lediglich ein Anhaltspunkt. Ähnlich verhält es sich beim Badischen Staatstheater Karlsruhe, für das das Land einen Anteil von 1.369.

150 Euro für die Sparte Tanz veranschlagt. Wie in Stuttgart doppelt sich die Subvention durch den Beitrag der Stadt. Zuzüglich zu den 7.182.928 Euro in Stuttgart kommen Sponsorengelder der Landesbank Baden-Württemberg und von EnBW in unbekannter Größe hinzu. Das Ballett in Karlsruhe wird fallweise von der Sparda-Bank, dem Künzelsauer Schraubenunternehmen Würth und der Karlsruher b.i.g.-Gruppe unterstützt. Angeschlossen an die Württembergischen Staatstheater ist die John Cranko-Schule, die mit 1,97 Millionen Euro finanziert wird; weitere Kosten für Infrastruktur, Werkstätten etc. kommen hinzu. Die Akademie ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Jahrbuch 2010
Rubrik: Diagnose: Tanz in den Ländern, Seite 56
von Hartmut Regitz

Vergriffen
Weitere Beiträge
Der selbstbewusste Tänzer

Um die Situation der Tänzer in Deuschland zu beschreiben, kann man ihnen getrost einen Spiegel aus Frankreich vorhalten. Aus der Ferne erkennt man sich vielleicht ein bisschen besser. Dort prophezeit, seit nun bald einem Jahrzehnt, die Choreografin Karine Saporta, dass Frankreichs Kulturbetrieb zusammenbrechen werde. Aber es passiert nicht. Die Fassade steht. Dass...

Pflegen

wir das Tanzerbe unserer Eltern und geben die Kunst des Tanzens an unsere Kinder weiter. Das ist auf einen Satz verkürzt die Leuchtturmpolitik der Kulturstiftung des Bundes und die Zukunft von «Tanzplan Deutschland». Mit 4,5 Millionen Euro werden ab 2011 die Jungen und das Erbe der Alten gepflegt. Es sieht so aus, als trüge der Plan nach dem Tanzplan die...

Hamburg und Bremen

Das Ballett der Freien und Hansestadt Hamburg ist weltbekannt. John Neumeiers Kompanie hat 59 Mitglieder. Drei weitere Tänzer und acht Eleven werden von Sponsoren finanziert. Aus dem Etat der Hamburgischen Staatsoper erhält das Hamburg Ballett acht Millionen Euro; mit Einkünften durch Gastspiele und Spenden verfügt es über rund 14 Millionen Euro. Das Ballett...