Pflegen
wir das Tanzerbe unserer Eltern und geben die Kunst des Tanzens an unsere Kinder weiter. Das ist auf einen Satz verkürzt die Leuchtturmpolitik der Kulturstiftung des Bundes und die Zukunft von «Tanzplan Deutschland». Mit 4,5 Millionen Euro werden ab 2011 die Jungen und das Erbe der Alten gepflegt. Es sieht so aus, als trüge der Plan nach dem Tanzplan die Handschrift einer Generation, die möglichst vielen den Zugang zum Tanz ermöglichen will und sich dabei an große Abende ihrer Jugend erinnert.
Aber wo bleibt da die Förderung der Generation, die heute tanzt und choreografiert? Im Jahrbuch der Zeitschrift tanz finden Sie Analysen und Argumente zur Zukunft des Tanzes. Weil der Tanzkongress nach dem Willen der Kulturstiftung des Bundes erst 2013 wieder stattfindet, laden wir Sie ein, Ihre Standpunkte, Ihre Meinung schon jetzt kundzutun: auf den «Tanzplan»-Foren hier und auf tanznetz.de
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Hoffnungsträger gibt es in allen Generationen, und es macht immer Mut, wenn Künstler nicht bei einmal gefundenen Methoden oder Ästhetiken hängen bleiben. Im Zuge des allgemeinen Sparwahns drohen aber die Förderungen für junge Choreografen als Erste wegzubrechen, zumal wenn diese kontroverse Arbeiten produzieren. Wie zum Beispiel die 26-jährige in Wien lebende und...
«Alt» ist ein Wort, das der samoanische Choreograf Lemi Ponifasio im Zusammenhang mit seiner Arbeit nicht akzeptieren mag. Denn so lange es die traditionellen samoanischen Tänze auch schon geben mag, die er in seinen Tanzstücken verwendet: Der Kontext, in die er sie stellt, ist radikal zeitgenössisch. Es gehe ihm um das «Menschsein» oder vielmehr um das «Sein», um...
Ihn mit 64 Jahren einen Hoffnungsträger zu nennen, weil er, dem Vernehmen nach, in ein oder zwei Jahren das tanzhaus nrw der Stadt Düsseldorf vermachen will – was für eine Vorfreude ist das denn? Würde das Tanzhaus in städtischer Hand nicht ebenso zu einer Institution werden wie die Oper und das Schauspiel? Würde aus dem tanzhaus nrw nicht einfach nur das 37. vom...
