adieu, farewell, abschied, nach prag
adieu_________
brian macdonald
An seinen Namen wird sich hierzulande kaum noch jemand erinnern. Und doch war Brian Macdonald, 1928 in Montréal geboren, ein ganz und gar «ungewöhnlicher Choreograf», der nach Meinung von Ivan Nagel wie kaum ein anderer «scharf und genau für die Eigenart einer Truppe, die Stärken jedes Einzelnen denken und arrangieren» konnte. «Time Out of Mind» hieß das Stück, das 1970 bei einem Gastspiel des amerikanischen Harkness Ballet den Kritiker der «Süddeutschen Zeitung» nachhaltig beeindruckt hat.
Sieben Jahre zuvor für das Joffrey Ballet zu einer Musik von Paul Creston entstanden, versuchte Macdonald darin «das rücksichtslose Tempo unserer Zeit mit dem primitiven, fast ritualartigen Urstil des Tanzes» zu vereinigen – und trieb damit nicht nur das europäische Publikum «in eine geradezu fieberhafte Begeisterungsekstase» (Horst Koegler).
Eine vergleichbare Popularität erlangte der zeitweilige Chef des Königlich Schwedischen Balletts allenfalls noch mit «Aimez-vous Bach?», einem Ballett, das 1965 zusammen mit seiner «Widmung 91» auch an der Deutschen Oper Berlin Triumphe feierte. Macdonald arbeitete für das Royal Winnipeg Ballet, leitete nacheinander das ...
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Tanz Februar 2015
Rubrik: menschen, Seite 31
von
Bei der Uraufführung 1836 an der Königlichen Oper von Kopenhagen war die Hexe eine Frau, die das jugendliche Liebesglück von James vereitelte und als Rachefurie, die Mächte des Bösen verkörpernd, jäh ins Geschick der arglos Liebenden einbrach. In jüngerer Zeit erhielt die destruktive Dämonin Madge ein zunehmend individuelles Antlitz, da teuflische Höllenmächte im...
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_____deutschland
On tour
Hubbard Street 2, die Nachwuchstänzer von Hubbard Street Dance Chicago (HSDC): Rüsselsheim, Theater, 21. Febr.; Landau, Jugendstil-Festhalle, 24. Febr.; Aschaffenburg, Stadthalle am Schloss, 26. Febr.; Idar-Obarstein, Stadttheater, 28. Febr.
KYLWorks, das von Jiří Kylián initiierte Projekt für drei Tänzer-Generationen in der Nachfolge von...
