koblenz

uwe scholz, steffen fuchs «tausend grüsse»

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In den «Zeitsprüngen» von Nadja Kadel und Kati Burchart finden sich die beiden Choreografien nicht beschrieben. Klar, es haben sich natürlich viel mehr Werke von Uwe Scholz erhalten, als ein einziges Buch fassen kann. Werke, die sich auch von einem kleineren Ensemble bewältigen lassen – vorausgesetzt, man wird bei ihrer Finanzierung vom Tanzfonds Erbe unterstützt und hat sie sich so einverleibt wie Steffen Fuchs.

Zehn Jahre lang hat der Koblenzer Ballettdirektor unter der Ägide von Scholz getanzt, und selbst wenn er im Programmheft das ehemalige Verhältnis als «ambivalent» bezeichnet, ist er von dessen Musikalität so durchdrungen, dass er den beiden Rekonstruktionen als «Teil 3» problemlos eine eigene «Suite für zwei Klaviere Nr. 2» gegenüberstellen kann. Konzipiert zur gleichnamigen Musik von Serge Rachmaninow, wirkt sie auf den ersten Blick wie die Fortsetzung einer Scholz-Choreografie mit anderen Mitteln. Auf den zweiten entwickelt sie allerdings so viel Eigenes, dass man keine Sorge tragen muss, Fuchs könnte sich mit der Zeit in der Wiederholung bewährter Scholz-Schemata erschöpfen. Vielmehr hat der Mann aus Halle/Saale mit einem Ballett wie «Der Besuch der alten Dame» ...

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Tanz Februar 2015
Rubrik: kalender, Seite 42
von Hartmut Regitz

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