Infos

Opernwelt - Logo

Jubilare

Die italienische Koloratursopranistin Luciana Serra debütierte 1966 an der Ungarischen Staatsoper in Budapest mit einer in ihrer Heimatstadt Genua zusammengestellten Reisetruppe in Cimarosas «Convito». Von 1968 bis 1977 war sie am kaiserlichen Opernhaus von Teheran engagiert, bevor sie nach dem Sturz des Schahs wieder nach Italien zurückkehrte und vor allem mit «Lucia di Lammermoor» und «La sonnambula» erste Erfolge feierte.

1980 sang sie an der Londoner Covent Garden Opera die Olympia in «Hoffmanns Erzählungen», als Königin der Nacht trat sie 1986 in Chicago und von 1988 bis 1990 an der Wiener Staatsoper auf. In dieser Rolle debütierte Serra im Mozart-Jahr 1991 auch an der New Yorker Met sowie bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Georg Solti. In den 1990er-Jahren war sie regelmäßiger Gast bei zahlreichen italienischen und internationalen Festspielen. Als Gesangslehrerin unterrichtet sie sowohl in der Villa Medici in Rom als auch an der Accademia Teatro alla Scala in Mailand. Am 4. November wird Luciana Serra 70 Jahre alt. Glückwunsch!

Nach erstem Unterricht in seiner neuseeländischen Heimatstadt Christchurch vervollkommnete der Tenor Richard Greager seine ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt November 2016
Rubrik: Service, Seite 60
von Marc Staudacher

Weitere Beiträge
Ästhetizismus und Vitalität

Sichere Sache – so mag sich sagen, wer an Robert Carsen denkt. Dass es damit etwas auf sich hat, erweist der Beginn von Claudio Monteverdis «Orfeo», für dessen Inszenierung der kanadische Regisseur an die Oper Lausanne zurückgekehrt ist: an jenes Haus, an dem er vor drei Jahrzehnten seine erste Produktion im Musiktheater herausgebracht hat. Weit offen hält Radu...

Apropos... Divendämmerung

Frau Foster-Jenkins … darf ich Sie Florence nennen?
Nein. Sie dürfen mich Frau Foster-Jenkins nennen.

Darf ich Sie was Persönliches fragen?
Bitte.

Wie fühlt es sich an, als die mieseste Sängerin aller Zeiten zu gelten?
Das kann ich Ihnen schwerlich beantworten. Damit sollten Sie sich an jemanden wenden, der dieses Problem schon mal hatte.

Gut, lassen Sie es mich...

Überlebenskünstler

Mit 37 Jahren kommt ein Festival langsam in die Jahre, aber dem Rossini Opera Festival gelingt es immer wieder, sich neu zu erfinden. Und das bei schrumpfenden Finanzen (das Budget heute: fünf Millionen Euro; vor wenigen Jahren waren es noch sieben Millionen). Die Bilanzen stimmen trotzdem in Pesaro. Hier ­treten auch gefragte Solisten für geringe Gagen auf – weil...