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Die Händelfestspiele Halle mussten wegen des Hochwassers Anfang Juni abgesagt werden. Ohne Einnahmen könnten die bereits angefallenen Kosten das Ende des Festivals bedeuten, erklärte Intendant Clemens Birnbaum. Das Festival bittet angesichts der Notlage alle Gläubiger, ihre Ansprüche zu überdenken. Spenden werden erbeten an: Stiftung Händel-Haus, Konto 169 169 169, BLZ 800 537 62 (Saalesparkasse), Verwendungszweck «Hochwasser 2013».
Andris Nelsons wird mit Beginn der Saison 2014/15 Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra. Der Vertrag ist zunächst auf fünf Jahre ausgelegt, schon in der kommenden Spielzeit wird Nelsons als Music Director Designate seine Arbeit in Boston aufnehmen. Der Posten ist seit James Levines Ausfall 2011 vakant. Nelsons hat sich zu acht bis zehn Wochen im ersten und zwölf in den Folgejahren verpflichtet, er wird außerdem mehrere Programme beim Tanglewood Festival leiten. Der 34-jährige Lette ist seit 2008 Chefdirigent des Birmingham Symphony Orchestra.
Mariss Jansons bleibt über 2015 hinaus Chefdirigent von Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks. Er verlängerte seinen Vertrag bis zum 31. August 2018. Jansons ist seit 2003 Leiter der ...
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Opernwelt Juli 2013
Rubrik: Service, Seite 58
von Wiebke Roloff
Luca Pisaroni
Lange war er der Leporello vom Dienst. Dabei reicht das Repertoire des italienischen Bassbaritons Luca Pisaroni von Händel bis zu Strawinsky. In der neuen «Così» bei den Salzburger Festspielen wird er die Partie des Guglielmo singen. Höchste Zeit für ein Gespräch.
100 Jahre Verona
Seit 1913 wird in der antiken Arena di Verona Oper gespielt. Zum...
Thomas» ist bereits die zweite Oper, die die beiden Österreicher Georg Friedrich Haas und Händl Klaus nach «Bluthaus» 2011 (siehe OW 6/2011) als Auftragswerk für die Schwetzinger Festspiele geschrieben haben (Uraufführung: 24. Mai, besuchte Vorstellung: 28. Mai 2013). Ging es damals um das Drama eines sexuellen Missbrauchs, so handelt es sich diesmal um das Sterben...
Lateran, Forum, Kapitol: Die Schauplätze des «Rienzi» lassen sich von der römischen Oper aus erlaufen. 1969 wurde die Tribunen-Saga unter Oliviero de Fabritiis hier erstmals aufgeführt. Die zweite Inszenierung, zugleich die erste in Originalsprache, ist ein Beitrag zum Wagner-Jahr 2013. Hugo de Ana möchte Wagners Jugendwerk zu Roms «Nationaloper» machen. Ob ihm das...
