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Opernwelt September/Oktober 2006
Rubrik: Service, Seite 80
von

Vergriffen
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Zerbrecht euch den Kopf!

Herr Zednik, in einem Interview haben Sie einmal ­gesagt, Ihre Lieblingspartie sei Tris­tan.
Natürlich. Oder Otello. Oder Tannhäuser. Nur leider hat mir der liebe Gott die Stimme dafür nicht gegeben.

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Von der Potenz her waren es schon...

Vom Staube befreit

Antonio Vivaldi ist, trotz eifriger Arbeit der Plattenfirmen, noch immer der bekannteste Unbekannte der italienischen Operngeschichte. Nun wurden bei Musikfes­tivals in Siena und Spoleto gleich zwei der über vierzig Opern des prete rosso aus dem Staub der Archive gezogen: «L’Atenaide» und ­«Ercole sul Termodonte».
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Geschlechterkampf im Stiegenhaus

Wenn der ewig neugierige Nikolaus Harnoncourt und der ungewöhnlich rasch in die Spitze aufgestiegene Regisseur Claus Guth sich eines Werkes annehmen, darf man alles erwarten, nur keine Routineaufführung. Die Herausforderung wächst umso mehr, je reprä­senta­tiver der Ort der Präsentation ist, und welcher Ort wäre für Mozart angemessener als Salzburg mit seinen...