Aus Istanbul
Über den ersten Preis der 8. Leyla Gencer Voice Competition kann sich die 22-jährige Marigona Qerkezi freuen. Die albanische Sopranistin – übrigens auch ausgebildete Flötistin – gab erst dieses Jahr ihr Operndebüt (als «Königin der Nacht» in Maskat). Jetzt darf sie ferner drei Monate in der Accademia Teatro alla Scala Erfahrung sammeln. Der zweite Preis ging an den US-amerikanischen Tenor Jonathan Winell, ebenso wie der Polish National Opera Award.
Den dritten teilen sich die niederländische Sopranistin Deirdre Judith Angenent und der polnische Bariton Hubert Zapior. Zapior gewann überdies vier Monate im Opernstudio von Covent Garden. Den Publikumspreis bekam Ayse Senogul. Und Preisgeld gibt’s natürlich auch: Insgesamt 23 500 Euro gingen an die Nachwuchskünstler.
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Opernwelt November 2015
Rubrik: Magazin, Seite 81
von Redaktion
Als in Paris «Echo et Narcisse» in Bausch und Bogen durchfiel, kehrte Gluck 1779 verbittert nach Wien zurück: Nie wieder eine Oper! Doch schon vor «Narcisse» hatte er begonnen, sich mit dem Danaiden-Stoff auseinanderzusetzen, und 1782 war die Schmach so weit vergessen, dass er das Schmollen wieder ließ. Da seine Rechte nicht mitspielte, ging ihm der junge Antonio...
Wie bei den getreuen Vierbeinern verhält sich das. Sie dürfen zwar mal in dieser, mal in jener Ecke schnüffeln. Doch wenn es Herrchen oder Frauchen beliebt, schnurrt die Leine wieder auf kurze Distanz zusammen. Auch die Innsbrucker Festwochen für Alte Musik haben nun einen solchen «Besitzer» bekommen. In diesem Fall ist es das Tiroler Landestheater, das...
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