Utopisch oder realisierbar?
Im Sommersemester 2016 wurden an der Hochschule Coburg aus Architektur und Bauingenieurwesen 14 Entwürfe zum Thema „Ausweichspielstätte für das Landestheater“ erarbeitet. Das Raumkonzept von Isabell Stengel und Anders Macht, ein Globe-Theater, wurde noch Ende 2016 als zu teuer von der Stadt abgelehnt. Nun soll der Rundbau doch realisiert werden.
Seit Jahren ist das Landestheater Coburg, ein Dreispartenhaus mit 550 Plätzen (eröffnet 1840), stark sanierungsbedürftig.
Fast ein Jahrzehnt verging – von ersten Bedarfsmeldungen an das bayerische Kulturministerium – bis sich Stadt und Freistaat endlich auf die Finanzierung einer Generalsanierung einigen konnten. Diese umfassende Variante einer voraussichtlich fünfjährigen Sanierung, bei der stark in die Bausubstanz eingegriffen wird, zieht auch die komplette Schließung des Hauses und daher auch den Bedarf einer Ausweichspielstätte nach sich.
Ab 2015 wurde daher mit der Standortsuche für ein Interimsquartier des Theaters in der Stadt begonnen: Innerstädtische, stadtnahe und auch Varianten mit mehreren kleinen Spielstätten wurden diskutiert. Dank des engagierten, im Juni 2016 aber verstorbenen Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl ...
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BTR Ausgabe 4 2018
Rubrik: Beruf: Bildung, Seite 82
von Iris Abel
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