Moderne Theater 1950 bis 2010

Die Royal Festival Hall in London

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Die Royal Festival Hall wurde 1951 im Rahmen des Festival of Britain eingeweiht. Der Bau galt als Paradebeispiel für moderne, kollektiv-soziale Architektur. Seine nahezu symmetrische, massige Gestalt und Solitärlage kontrastierten aber mit den umgebenden luftigen Ausstellungs-Pavillons an der Themse. Um- und Anbauten haben den markanten Bau seither verändert. Wir veröffentlichen vorab ein Kapitel aus dem Buch „Modern Theatres“.

Die Royal Festival Hall war die Nachfolgerin der 1941 von deutschen Bomben zerstörten Queen’s Hall. Sie wurde am 3. Mai 1951 eröffnet. Das Projekt knüpfte indirekt an die erste Weltausstellung von 1851 mit der sogenannten Crystal Palace Exhibition an: Auf der Höhe des Zweiten Weltkriegs schlug die Royal British Society of the Arts vor, zum 100-jährigen Jubiläum dieser Weltausstellung eine große Veranstaltung zu organisieren, als „Balsam für die Seele des britischen Volkes“, wie die damals regierende Labour-Partei es formulierte. Die Ausstellung wurde als Festival of Britain bekannt. Sie fand im ganzen Land statt, aber der Fokus lag auf dem Südufer der Themse, Southbank, in der Nähe des Bahnhofs Waterloo. Eine Anzahl von Gebäuden wurde zur Unterhaltung dort ...

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BTR Ausgabe 3 2017
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 68
von Miles Glendinning und Sébastien Jouan

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