Vorschau - Impressum (12 2017)
Als Frank Castorfs Intendantenvertrag an der Berliner Volksbühne nach 25 Jahren nicht verlängert wurde, brach eine Kampagne los, die es dem Nachfolger nicht einfach macht: Aber wie startet Chris Dercon wirklich?
Schwerpunkt Dramaturgie: Ein Gespräch mit Rita Thiele (Deutsches Schauspielhaus Hamburg) und Katja Herlemann (Schauspiel Leizig) sowie Thesen von Nikolaus Müller-Schöll
Thomas Melles Stücke fangen gerne nett und harmlos an.
So auch «Versetzung», uraufgeführt im Deutschen Theater. Das ändert sich dann aber: der Stückabdruck
Theater heute 1/2018 erscheint am 22. Dezember
Impressum:
Theater heute
Die Theaterzeitschrift
im 58. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
www.der-theaterverlag.de/theater-heute
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Verleger und Geschäftsführer: Michael Merschmeier
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
T ...
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Theater heute Dezember 2017
Rubrik: Service, Seite 72
von Red.
Was sind das für Orte, wo hat man sie schon einmal gesehen? Am Schwarzen oder am Kaspischen Meer vielleicht? Vergessene Siedlungen am Wasser, aufgelassene Häfen. Draußen auf der trüben See verrostete Ölförderanlagen, die schon lange nichts mehr zutage fördern; am Land der Teer der Straßen brüchig, die Fassaden der Häuser schrundig, freiliegende Stromleitungen...
Sie ist eine evangelikale Handlungsreisende, bringt Kosmetika an die Frau und entwickelt angesichts geschlossener Haustüren ein Sendungsbewusstsein, mit dem sie auch bei den Zeugen Jehovas Karriere machen könnte. Cookie steht für jene Business-Mentalität, die Amerika zur führenden Wirtschaftsmacht der Welt gemacht hat: Dass jede und jeder sein Ding machen kann. Die...
Das Dilemma der jungen Frau: Sie gäb was drum, wenn sie nur wüsst, wer dieser Herr gewesen ist. Auch wenn ihr dieses Gefühl gar nicht passt. Weil es ihr peinlich ist. Weil es unzeitgemäß ist. Weil es in einem Anbaggern wurzelt, das sie gerade noch vehement abgewiesen hat. Aus ihrem höhnischen «Wär sonst auch nicht so keck gewesen» beispielsweise klingt nicht nur...
