Pläne der Redaktion
Simon Stephens’ «Wastwater»-Trilogie war das ausländische Stück 2011. Jetzt folgen zwei Erstaufführungen in Wien und Köln – ein Aufführungsvergleich.
Alljährlich treffen sich beim «Körber Studio» in Hamburg die deutschsprachigen Regieschulen, eifrig beäugt von den Talentscouts der Stadt-und Staatstheater. Wie sieht sie aus, die Szene von morgen?
Selma Spahic nennt ihr Stück «Hypermnesie».
So heißt der Zustand, wenn man lange Zurückliegendes nicht aus dem Kopf bekommt: eine Recherche in die Biografien von Kindern aus Serbien, Bosnien und Albanien von den Neunzigern bis heute.
Theater heute 6/2012 erscheint am 1. Juni
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Theater heute Mai 2012
Rubrik: Pläne der Redaktion / Impressum, Seite 72
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Was hat sich zehn Jahre nach der Uraufführung von Fritz Katers «zeit zu lieben zeit zu sterben» eigentlich verändert? Die DDR ist noch ein bisschen ferner, die Geschichten sind noch ein bisschen vergangener, und die Teenies der Achtziger, von denen das Stück erzählt, dürften unaufhaltsam in der zweiten Lebenshälfte angekommen sein. Was ist so besonders an dieser...
Angesichts der großen Erregung, die jedesmal durch die Gesellschaft geht, wenn ein Fall von Kindesmissbrauch publik wird, ist es erstaunlich, wie ungestraft große Dichter davonkommen, wenn sie solchen Neigungen im wirklichen Leben oder in ihren Texten nachgehen. Dass Edgar Allen Poe seiner 13-jährigen Cousine nachgestellt hat und sie schließlich heiratete, ist...
Der Regisseur Vegard Vinge und die Bühnenbildnerin Ida Müller brachten 2009 bei den Festspielen in Bergen ihre dritte norwegische Ibsen-Inszenierung heraus. Für mich wurden diese zehn Tage, an denen die «Wildente» in immer neuen Versionen und Überlängen gespielt wurde, das größte Theatererlebnis meines Lebens. Vieles, was in ihrer jüngsten Berliner Arbeit «John...
