Der japanische Standard
Die Nishi Sugamo Arts Factory war einmal eine Schule. In einem Klassenzimmer bewohnen Chiaki Soma und ihr kleines Team ein Gemeinschaftsbüro, das farbenfroh, überfüllt, lebendig und sehr strukturiert wirkt. Die Bühne in der Nishi Sugamo Arts Factory ist eine der Hauptspielstätten des Festival Tokyo.
Vor einem Jahr führte der bildende Künstler und Regisseur Norimizu Ameya die Zuschauer durch alle Räume der ehemaligen Schule, in denen in lebenden Installationen ein Gedenken an Fukushima thematisiert wurde; ein Jahr zuvor führte derselbe Künstler die Besucher auf den engen Straßen hinter der Nishi Sugamo Art Factory in verschiedene alte Holzhäuser, in denen eine Erinnerung oder ein erinnernder Geist hauste als Klang oder anders materialisierte Anwesenheit. Dieses Jahr hat der bildende Künstler Tsujoshi Ozawa den gesamten Bühnenraum des Metropolitan in eine theatrale Ausstellung des Textes «Prolog» zu «Kein Licht» von Elfriede Jelinek verwandelt. Man liest den Text als Teil visueller Objekte, in Bildern, Skulpturen, Videoinstallationen. Weitere Spielstätten des Festivals sind die städtischen Theater, vor allem das Metropolitan Art Centre im Stadtteil Ikebukero, ein moderner ...
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Theater heute Februar 2014
Rubrik: Akteure, Seite 41
von Stephanie Carp
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