Wunderkind und Wundenmann
Als Regisseur verkörperte er die seltene Dreieinigkeit: Schauspiel, Oper und Film, und er war liebend gern auch Schauspieler. Er erlaubte sich – mit angelsächsischer Unbefangenheit und preußischer Disziplin –, einfach Künstler zu sein.
Er begann, noch als Wunderkind, zu inszenieren, mit 15 am Pariser Elite-Gymnasium Louis Le Grand. Mit 22 leitete er ein eigenes kleines professionelles Theater. Er inszenierte später in Mailand an Giorgio Strehlers Piccolo Teatro und in Villeurbanne bei Lyon an Roger Planchons Théâtre National Populaire Marivaux und Labiche, Bond und Dorst.
Mit 31 dann in Bayreuth den «Jahrhundert-Ring». Er hatte als intelligenter und gewinnender junger Mann viele Fürsprecher. Er bekam seine künstlerischen Produktionsmöglichkeiten, bevor er die dafür eigentlich notwendigen institutionellen «Prüfungen» abgelegt hatte, aber er bestand alle Herausforderungen bravourös.
Er sprach neben Französisch drei Sprachen ziemlich perfekt und fühlte sich in Europa zuhause. Er inszenierte in Frankreich, Italien und Deutschland Oper und Schauspiel (und gelegentlich auch, für die Kasse, in der französischen Schweiz). Er drehte Filme auf Französisch und Englisch. Hollywood rief ...
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Theater heute November 2013
Rubrik: Magazin: Nachruf, Seite 70
von Michael Merschmeier
Aachen, Grenzlandtheater
4. LaBute, Tief in einem dunklen Wald
R. Anja Junski-Setzer
Aachen, Theater
14. Mann, Mario und der Zauberer
R. Stefan Rogge
15. Preußler, Die kleine Hexe
R. Dora Scheider
Aalen, Theater der Stadt
13. Yolcu nach Andersen,
Die Schneekönigin (U)
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23. Roger-Lacan, Der Krawattenklub
R. Tina Brüggemann & Tonio Kleinknecht
Annaberg,...
Das Stück
Felicia Zeller
Die Welt von hinten wie von vorne
© henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH 2013
PERSONEN
Klaus Klausen
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Als standardisiertes Dogma
Sandra Ardnas
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«Es geht uns eigentlich ganz gut.» Doch, das darf man sagen, wenn man in Coby County lebt. Coby County, das ist: Meer, goldener Sand, eine Stadt, die weitgehend aus Luxushoteltürmen besteht. Außerdem aus glücklichen Menschen wie dem Literaturagenten Wim (Justus Ritter) und seinem besten Freund Wesley (Peter Fasching), zwei Mittzwanzigern, die einen befriedigenden...
