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Neue Stücke

Roland Schimmelpfennig, Profijongleur paralleler Erzähl­stränge, hat nach längerer Pause ein neues Stück geschrieben. «SPAM» heißt das Drama um zwei Unglücksfälle: Eines ereignet sich unter ausgebeuteten Afrikanern beim Abbau des Handyrohstoffs Coltan, eines unter Handybenutzern, die in einem U-Bahnzug der westlichen Welt ins Verderben donnern. Die Uraufführung inszeniert der Autor am Deutschen Schau­spielhaus Hamburg.

Eine «Pa­rallelgesellschaftskomödie» nennt der in Syrien geborene Ibrahim Amir sein Ehrenmorddrama «Habe die Ehre», dessen deutsche Erstaufführung in Köln Stefan Bachmann verantwortet. Auch im benachbarten Düsseldorf gibt es Parallelgesellschaften, zum Beispiel die japanische Community, der sich das vom Fonds Doppelpass geförderte Projekt «Mori no kokyu» der freien Gruppe vorschlag:hammer am Düsseldorfer Schauspielhaus annimmt. Für das Oldenburgische Staatstheater dramatisiert Jan Neumann als Autor und Regisseur des Stücks «Übersee» fünf historische Auswandererschicksale. Und die Performergruppe Interrobang forscht gemeinsam mit ihrem Publikum in den Berliner Sophiensaelen nach der Zukunft Europas: «Preenacting Europe». Eine berühmte Parallelproblemlöserin ...

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Theater heute Mai 2014
Rubrik: Daten, Seite 60
von

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Carmen Disruption

Personen

Die Sängerin – dreißig plus
Carmen – männlich – zwanzig plus
Don José – weiblich – fünfzig plus
Micaela – weiblich – knapp zwanzig
Escamillo – männlich – vierzig plus
Ein Chor


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Seine Entstehung hat mein Freund und Kollege Sebastian Nübling provoziert.
Geprägt ist es...

Schlechte Witze machen Spaß

In «West Stadt Story» sucht das Staatstheater die Konfrontation mit der Wirklichkeit. Mit dem Bus geht es aus Braunschweigs Stadt­zentrum in die Weststadt, eine jener typischen westdeutschen Trabantenstädte, in deren Hochhausblocks die multikulturelle Durchmischung groß und das Bildungsniveau etwas niedriger ist als anderswo. Hier wird die interessierte Reisegruppe...