Vorschau/Impressum
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
«Nix g’wies woas ma net», sagte die Dame hinter mir sehr gelassen beim Rausgehen und hatte damit das Wesentliche zusammengefasst. Dazu muss man sich allerdings in die Feinheiten der Münchner Grammatik begeben. Denn «nichts Genaues weiß man nicht» heißt eben trotz der doppelten Verneinung keineswegs, dass man was wüsste. Im Gegenteil: je doppelt verneinter, desto...
Ist das Fremde mir bekannt/ So wird dafür mir, was bekannt, ein Fremdes», sagt Jason in Grillparzers «Goldenem Vließ», als er Medea seine Liebe gesteht. «Ich selber bin mir Gegenstand geworden.» Sich selbst aus der Perspektive des Fremden sehen und so sich selbst erkennen – so könnte man Karin Beiers Spielzeitrezept formulieren, das sie den Kölnern im ersten Jahr...
Klaus Michael Grüber galt jahrzehntelang als der Dunkel- und Schmerzensmann der deutschen Theaterregie. Das war – zumindest äußerlich – nicht immer so, wie dieses Foto von Ruth Walz zeigt, aufgenommen im Sommer 1973 auf dem Schiff nach Griechenland, wohin er das Ensemble der Schaubühne um Peter Stein auf einer Exkursion zur Vorbereitung des «Antikenprojekts» und...
