Vom Rand in die Mitte
Eva Behrendt Friedrich Liechtenstein, Sie sind in Windeseile zum Internet-Popstar aufgestiegen. Den Werbespot für eine bekannte Supermarktkette, für den Sie sich und den Musiktrack «Supergeil» (Der Tourist featuring Friedrich Liechtenstein) zur Verfügung gestellt haben, haben über zehn Millionen gesehen. Nur ein Bruchteil der Leute dürfte allerdings wissen, dass Sie als ausgebildeter Puppenspieler ein Diplom der Berlin Ernst-Busch-Schule in der Schublade haben.
Wie viel davon steckt in diesem Spot?
Friedrich Liechtenstein Ich denke, man kann schon sehen, dass da jemand performt, dessen Formgefühl als Entertainer und Theatermacher sich über die Jahre angereichert hat.
EB Bevor aus «Supergeil» ein Werbeclip wurde, gab es bereits 2013 ein Video, in dem man Sie in der Volksbühne vor einem Garderobenspiegel sitzen und allein auf der großen Bühne tanzen sieht. Wieso Volksbühne?
FL Weil der Regisseur Jakob Grunert und ich das Haus schon lange kennen und als sehr schicken Ort schätzen. Ich bin dort mit verschiedensten Programmen aufgetreten – vom «Tanztee für den Frieden in Berlin» mit Brigitte Cuvelier und Jean Chaize bis hin zu «Icke und Er – die Oper» vor drei Jahren auf der großen ...
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Theater heute Mai 2014
Rubrik: Foyer, Seite 1
von Eva Behrendt
Aachen, Theater
9. Gintersdorfer, Partir à l’aventure (U)
R. Monika Gintersdorfer
10. nach Moodysson, Zusammen!
R. Elina Finkel
30. Bärfuss, Die sexuellen Neurosen
unserer Eltern
R. Jenke Nordalm
Aalen, Theater der Stadt
4. Projekt, Yolo! Du lebst nur einmal
R. Ramona Suresh
29. Campbell, Mr. Pilks Irrenhaus
R. Arwid Klaws, Jonathan Giele
31. Ende, Momo
R. Petra Jenni
Altenburg/...
Seit der Gründung des Verlages der Autoren war er dabei, als einer unserer produktivsten Autoren, als willkommener Ratgeber, als immer neugieriger Begleiter und verständnisvoller Kritiker. Ja, es waren seine Tantiemen für die Übersetzung von Labiches «Glück zu dritt», die seinem Verlag, denn er war 1968 einer der Gründungsväter, das erste Geld einbrachten. Ein...
«Nullzeit», da ist sich Jola sicher, «ist die Zeit, die man unter Wasser verbringen darf.» Was so nicht stimmt, weshalb Tauchlehrer Sven sofort korrigiert: «Nullzeit ist die Zeitspanne, die ein Mensch in bestimmter Tiefe tauchen kann, ohne sich bei der sofortigen Rückkehr an die Oberfläche einen runterzuholen.» Äh, Moment. Das war jetzt ein Freudscher Versprecher,...
