Verspielte Revolte

Christiane Pohle nach Peter Licht «Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang»

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Nein, noch ist es nicht ganz vorbei mit den glücklichen Tagen des Kapitalismus, in denen sich unsere Gesellschaft Theater leisten kann und diese Theater Schauspieler, und die Schauspieler es sich wiederum leisten können, Musik zu hören und dazu kleine absurde Geschichten zu erfinden – alles ganz entspannt! «Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang» heißt der bunte Abend, den die Regisseurin Christiane Pohle zur neuen CD von Peter Licht «Lieder zum Ende des Kapitalismus» im Neuen Haus der Münchner Kammerspiele arrangiert hat, und, wer weiß, vielleicht ist das der Anfang eines n

euen Trends, statt der üblichen Videos auch mal Theater zu Musik zu produzieren.

Nun ist Peter Licht – oder wie auch immer der inzwischen in Köln beheimatete Schwabe mit bürgerlichem Namen heißen mag – ein Poplyriker, der mit federnden Texten («Die Schwerkraft ist überbewertet, und die Sonne kocht auch nur mit Wasser. Die soll sich nicht so aufspielen, die alte Sau!») das Hirn durchlüftet und die Alltagswelt ganz sanft ein wenig aus den Angeln hebt, zumindest so weit, dass man sich vom «Sonnendeck» (so der Titel seines Überraschungshits aus dem Jahr 2000) wieder einen Überblick über die wirklich ...

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Theater heute Mai 2006
Rubrik: Chronik, Seite 36
von Silvia Stammen

Vergriffen
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