Suchlauf – Programmhinweise
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Ekkehard Schall, der fünfundsiebzigjährig in Buckow bei Berlin starb, hat während der gut 40 Jahre (1952–1995), die er am Berliner Ensemble verbrachte, viele große Brecht-Rollen gespielt: den tollkopfigen Sohn Eilif der Mutter Courage (auch im Film von 1958), den Gangster Ui, der aus der brütenden Verklemmtheit durch fanatisierende Autosuggestion sich ins...
Es lohnt sich, die Geschichte noch einmal ganz schnell und von vorn zu erzählen. Denn sie beginnt mit einem Motto, das sich die Kunst-Biennale in Sao Paulo für die Ausgabe des vorigen Jahres gab: «Terreiro livre», was frei übersetzt in etwa «Niemandsland» bedeutet und diesen Stadt-Raum akkurat beschreibt. Das Goethe-Institut vor Ort, zentral zuständig für das...
Das berndeutsche Wort «Grümscheler» lässt sich am ehesten mit Bastler oder Puzzler übersetzen. Ein Grümscheler ist einer, der einen kleinen Weltausschnitt in seine Einzelteile zerlegt und diese dann in anderen Kombinationen neu zusammensetzt. Ein Eigenbrödler, der so lange in seinem Kämmerlein vor sich hin wurstelt, bis er eine gänzlich überflüssige, aber doch...
