Pläne der Redaktion / Impressum
Und wieder ein neues Stück von Peter Handke, «Die schönen Tage von Aranjuez». Und so fängt es an: «Und wieder ein Sommer. Und wieder ein schöner Sommertag. Und wieder eine Frau und ein Mann an einem Tisch im Freien, unter dem Himmel.» Und wieder ein Bericht von Luc Bondys Urauführung in Wien.
Drei Jahre lang wird Heiner Goebbels die Ruhr Triennale gestalten. Was hat er für Ideen? Ein Gespräch.
«Kinderkriegen» ist ein großes Werk. Kinderkriegen auch. Über die Kathrin-Röggla-Uraufführung in München und das Stück, vollständig abgedruckt.
Die Theaterzeitschrift
im 53. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Friedrich Berlin Verlag
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Mitarbeit
Marion Schamuthe
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Knesebeckstr. 59–61, 10719 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
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Verlag
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Theater heute Juni 2012
Rubrik: Pläne der Redaktion, Seite 72
von
Geht es um Sport und Homosexualität, hat man es auch heute noch mit einem explosiven gesellschaftspolitischen Thema zu tun. Alleine das zeigt, wie weit Tennessee Williams sich vorwagte, als er vor mehr als fünfzig Jahren den Konflikt des Sportreporters Brick während einer Familienfeier zum Köcheln brachte. Man hat sich zu Ehren von Big Daddy versammelt, und da...
Wer auf den verschlungenen Treppenhaus-Wegen ins Atrium des Züricher Schiffbaus, der ersten Station von Frank Castorfs «Amerika»-Reise, achtlos an der Schüssel mit kostenlosen Ohrstöpseln vorbeigegangen ist, dürfte seinen Hochmut bald bereut haben. Oben angekommen, in einem riesigen, von drei Balkonetagen umrahmten Innenhof, wartet nicht nur das großzügig...
Mit einem bunten Strauß an schlechten Nachrichten eröffnet Joachim Lux das Körber Studio Junge Regie. Der Theaternachwuchs nimmt ihn im Foyer des Thalia in der Gaußstraße angemessen ungemütlich im Stehen entgegen: Die Kultur werde «sturmreif geschossen», diagnostiziert Lux mit Blick auf die niederländischen Sparexzesse und das gerade druckfrische Pamphlet...
