Pizza oder Hähnchenbein?
Aids, Cholera, Zerstörung der Townships durch das Mugabe-Regime, Gewalt im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen, Lebensmittelknappheit, Vertreibung weißer Farmer und Hyperinflation. So sieht das Bild aus, das die Medien seit der Jahrtausendwende von Zimbabwe, dem einstigen Hoffnungsträger Afrikas zeichnen, als dessen Kornkammer und demokratisches Vorbild der postkoloniale Staat in den 1980er Jahren galt.
Eine erste Autofahrt vor Ort bestätigt zunächst die Schlagzeilen.
Ein Kombitaxi nach dem anderen rattert auf der mehrspurigen Hauptstraße A1 den Hügel in Avondale hinunter, einem wohlhabenden Stadtteil im Norden der Hauptstadt Harare. Unzählige Schlaglöcher zwingen die Fahrer der von Menschen überfüllten weißen Kleinbusse zu waghalsigen Ausweichmanövern, an einigen Stellen unterspült Wasser aus zerborstenen Leitungen den Asphalt. Doch hinter den angrenzenden Zäunen lassen blühende Büsche und Bäume prächtige Gärten erahnen, die Villen aus der Kolonialzeit umgeben. Neben gut betuchten Zimbabwern haben sich hier Botschaften und Hilfsorganisationen niedergelassen.
Nach einigen hundert Metern gen Süden Richtung Zentrum kreuzen die Kombitaxis die Josiah Tongogara Street. Nur ein penibel ...
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Theater heute Juni 2013
Rubrik: Ausland, Seite 50
von Julius Heinicke
Aachen, Theater
6. Mansmann, Arm sein
R. Nora Mansmann
7. Foer, Tiere essen (U)
R. Stefan Nolte
Aalen, Theater der Stadt
15. Gombrowicz,
Yvonne, die Burgunderprinzessin
R. Nikolaos Boitsos
22. Hauff, Das Wirtshaus im Spessart
R. Ingmar Otto
29. Vallejo, In der brennenden Finsternis
R. Marguerite Windblut
30. nach Herrndorf, Tschick
R. Anne Vogtmann & Larissa Werner
Altenburg/Ge...
Eigentlich sind sie uns sehr nahe, liefert ihre Kultur doch den Gründungsmythos des Abendlandes. Bei Ovid ist zu lesen, der in amourösen Angelegenheiten dauerbereite Zeus habe sich dereinst in einen Stier verwandelt und eine junge Frau entführt, die uns den Namen gibt: Europa, die Tochter des phönizischen Königs Agenor habe gerade am Strand gespielt, als der...
Das zweite Leben auf der Bühne: Suse Wächter spielt mit und durch Suse Wächters Puppen – ein Porträt
Seit 2008 leitet Stefanie Carp das Schauspielprogramm der Wiener Festwochen – eins der größten europäischen Festivals. Ein Gespräch zum Abschied
Wie fühlt man sich als augenscheinlicher Ausländer, wenn man am Tag nach einem Anschlag durch die Straßen der Großstadt...
