Philipp Löhle: Du (Normen)
Personen
Du
und all die anderen.
Anmerkung I:
Die Regieanweisungen sind so geschrieben, dass sie je nach
Finanzlage des jeweiligen Theaters
umgesetzt oder auch nur erzählt werden können.
Anmerkung II:
Das Stück ist der erste Teil einer Dulogie.
Der zweite Teil trägt den Titel: Du (Norma).
Teile
Prolog: Das Ende
I. Herkunft
II. Kindheit
III. Jugend
IV. Studium
V. Erwachsen
VI.
Vaterschaft
Epilog: Das Ende
«Nun wollen wir annehmen, ein vernunftbegabter Wolf befinde sich in einer Situation, in der ein bestimmtes Verhalten […] seinem Naturell entspräche. Da er Vernunft erworben hat, kann er über Alternativen nachdenken. […] ‹Warum sollte ich meinen Betrag leisten?› sagt unser nachdenklicher Wolf und fragt sich, ob er bei der Jagd faulenzen, aber dennoch nach seinem Beuteanteil schnappen soll. Angenommen, wir erwidern durchaus wahrheitsgemäß: ‹Wölfe müssen ihre Kräfte vereinen, um bei ihrer Art des Jagens Erfolg zu haben.› Wenn unser Wolf von seiner natürlichen Regung zurückgetreten ist und die kritische Haltung eingenommen hat, fragt es sich, warum unsere Äußerung Eindruck auf ihn machen sollte.» John McDowell «Zwei Arten von Naturalismus»
«Das alte lateinische Sprichwort homo homini lupus (Der ...
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Theater heute August/September 2013
Rubrik: Das Stück, Seite 99
von
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Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft.» Das also. Nicht herausgeschmettert, nicht auf dem ollen Gassenhauer geritten wie auf einem alternden Derby-Hengst, sondern von Spielmannsuhrmusik angeklingelt, quetschen sich die grellen Mondreisenden aus Berlin eng aneinander zum Mondschein-Chor und hecheln gemeinsam die berühmten Verse, erst noch mühsam nach Atem ringend,...
Mit Sportmetaphern im Theater ist es so eine Sache. Schwerlich nur lässt sich der Kampf um den Sieg mit dem Kampf um ästhetische Wahrheit beschreiben. Dennoch belegt die Kulturstiftung des Bundes auch ihr aktuelles Förderprogramm wieder mit einem flotten Begriff aus dem Mannschaftssport. Nach «Heimspiel» zieht auch mit «Doppelpass» nicht unbedingt sportlicher...
