Peer ohne Zwiebel
William Shakespeares entstehungsgeschichtlich umstrittenes und kaum gespieltes Stück «Perikles» gehört dem Genre der «Romanze» an und ist eine ziemlich wilde Räuberpistole. Das Drama beginnt mit einem König, der ganz offensichtlich ein inzestuöses Verhältnis mit seiner Tochter lebt; es spielt auf offenem Meer und im Puff; es gibt Verfolgungsjagden und
Piraten, Mörder und Scheintote – und zum Schluss natürlich ein vollkommen unrealistisches Happy End.
Held Perikles wird von besagtem König verfolgt, erleidet auf der Flucht Schiffbruch, wird gerettet und heiratet.
Seine Frau aber stirbt bei der Geburt der gemeinsamen Tochter auf hoher See, und Perikles wird erst viel später erfahren, dass sie am nächsten Tag an Land gespült und wieder zum Leben erweckt wurde. Die Tochter wiederum überlebt als 15-Jährige einen Mordanschlag – wird dafür aber von Seeräubern entführt und an ein Bordell verkauft. Dort bringt sie übrigens nicht nur das Kunststück zuwege, erfolgreich ihre Jungfräulichkeit zu verteidigen, sie bekehrt – zum Entsetzen der Geschäftsführung – auch die Freier zur Keuschheit.
Stefan Bachmann nimmt den kruden Stoff einerseits zum Anlass für einen verspielten Theater-Trip. Auf der ...
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Theater heute November 2011
Rubrik: CHRONIK, Seite 53
von Wolfgang Kralicek
Die Intendanzen am Residenztheater München und am Düsseldorfer Schauspielhaus suchen neue Perspektiven
Heinz Bennent – ein Nachruf
nächster Stückabdruck: Iwan Wyrypajew "Illusion"
Die Theaterzeitschrift im 52. Jahrgang
Gegründet von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Impressum
Herausgeber
Friedrich Berlin Verlag
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille...
Auch Kathrin Rögglas letztes Stück «Die Beteiligten» befasste sich mit einer ausgefallenen Jobsituation, der sie Verallgemeinerungsfähi-ges (zum Politikgeschäft) ablauschte: Simultandolmetscher. Für Kassel hat sie sich jetzt eine Gruppe von Menschen vorgenommen, die als NGOs, Entwicklungshelfer oder Corporate Internationals im Ausland gearbeitet haben, jetzt aber...
Aachen, Theater
Kasse: 0241/478 42 44
10. Zeppenfeld/Rahn/Neubauer,
Ein Jahr für die Ewigkeit – Öko im
Selbstversuch (U)
R. Daniela Neubauer
11. Ibsen, Ein Volksfeind
R. Elina Finkel
18. nach Kipling, Das Dschungelbuch
R. Teresa Rotemberg
Aalen, Theater der Stadt
Kasse: 07361/52 26 00
5. Wittenbrink, Sekretärinnen
R. Sebastian Schachtschneider
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