Innovation in Permanenz

Henning Fülles wissenschaftliche Studie zu den Reformbeiträgen der Freien Szene im deutschen Theater

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Offensichtlich wollte Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, das richtige Verständnis und die Relevanz der wissenschaftlichen Studie «Das Freie Theater. Die Modernisierung der deutschen Theaterlandschaft (1960-2010)» nicht leichtfertig dem Lektüreprozess überlassen. Henning Fülle «kennt sich allumfassend aus», glaubt der Doktorvater dem Autor in einer Art professoralen Gutachten «Zum Geleit» bescheinigen zu müssen.

Als «kompetenter Forscher» und «Akteur des Freien Theaters» zugleich wisse Fülle, «wo Akzente zu setzen sind, was als Meilenstein zu deklarieren ist, welche Texte Relevanz haben». Auch das sich bereits im Vorwort manifestierende wissenschaftliche Selbstverständnis dürfte (nicht nur) eingefleischte Wissenschaftler*innen zum Gruseln bringen: Schneider zufolge ist «der Erkenntnisgewinn der Forschungen» auch «dahingehend zu bewerten, wie Entwicklung, Status und Perspektive des Gegenstandes in den kulturpolitischen Diskurs Eingang finden und die Theaterpolitik mit Reformvorschlägen bereichert wird».

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Theater heute Mai 2017
Rubrik: Magazin, Seite 79
von Anja Quickert

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