Homo Empathicus
Personen
Doktor Osho, Wegsprechendes
Tony, Hygienespezialisiertes
Wachstumsexperte Sam, stumm
Schwesterbruder Charity
Charlie, Ernährendes
Nikki, Musizierendes
Fabien, Schauspielendes I
Conny, Schauspielendes II / Adam (m)
Maxime, Schauspielendes III / Eva (w)
Alex, Mensch von Sascha (m)
Sascha, Mensch von Alex (m)
Jackie, Studierendes
Ulli, Studierendes
Chris, Studierendes
Momo, Studierendes (m)
Professor Möhringer, Dozierendes
Kim mit Baby
Lu, Geschäftsmensch I
Leslie, Geschäftsmensch II
Claude, Geschäftsmensch III
Meister Moo, Supervisor
Luca, Kind von Kay, Kürzerlebendes (m)
Kay, Elter von Luca und Heilendes
Pat, Lucas Mensch, Kürzerlebendes (w)
Camille, Lyrisches und Längerlebendes (w)
Raja, Sportives
Bei allen Figuren ohne Geschlechtszuweisungen (m/w) ist das Geschlecht egal.
Ort
Ein Park
Es ist in der in diesem Stück beschriebenen Welt normal, eine zärtliche, nicht sexuell gemeinte Körperlichkeit zu zelebrieren. Die Personen berühren, streicheln und fassen sich im Gespräch viel häufiger an, als wir es gewohnt sind. Die Entscheidung, wann wo wer wen wie berührt, ist Schauspiel und Regie überlassen.
Alle Personen tragen eine Einheitskleidung, Uni ...
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Theater heute Januar 2015
Rubrik: Das Stück, Seite 99
von Rebekka Kricheldorf
Es überrascht doch stets von Neuem, wie schnell noch immer, kaum zupft mal
jemand die gewohnten Sehmuster ein wenig auseinander, die Aufregung anschwillt und Bannworte wie «artifiziell», «formal» oder gar «Kunst» (gemeint ist die bildende oder installative) mehr oder weniger vorwurfsvoll durchs Parkett schwirren. Als sie vor einem Jahr Marieluise Fleißers...
Der Tod steht vor der Tür, hält seine Hand auf, ich schweige. Ich schaue hinter mich, alles voller Licht und Erregung, die Dinge, die ich nicht getan habe, die, die ich dabei immer gern getan hätte – das Leben im Konjunktiv, denke ich, in gebeugter Form. Der Tod wird ungeduldig – ich halte seinen kalten Blick, lächle und höre mich sagen: Komm morgen wieder, morgen,...
Eigentlich sind Anekdoten von ersten Theatererlebnissen in Schauspieler-Porträts eher albern. Aber bei Daniel Lommatzsch passt es leider wie die Faust aufs Auge. Als 15-jähriger Gymnasiast aus dem Hamburger Nobelvorort Othmarschen musste er mit seiner Schule zu «König Lear» ins Thalia, inszeniert von Jürgen Flimm. Und warum hat es ihm so gut gefallen, dass er...
