Freiflug über Neuland

Seit drei Jahren steht Heike Makatsch auf der Bühne des Leipziger Centraltheaters – auch in der zum Theatertreffen eingeladenen Inszenierung «Krieg und Frieden». Ein Gespräch über Lust auf Theater und Sprünge ins kalte Wasser

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Eva Behrendt Heike Makatsch, seit drei Jahren stehen Sie regelmäßig im Leipziger Centraltheater als Gast auf der Theaterbühne, unter anderem in der zum TT eingeladenen Inszenierung «Krieg und Frieden». Wer hat Sie dazu überredet – oder wen haben Sie davon überzeugt?

Heike Makatsch Ich wollte tatsächlich schon immer Theater spielen! Aber ich dachte, erst muss mich jemand entdecken. Ich hatte schließlich keine Ahnung, wie der Weg dorthin gehen soll. Da kam eines Tages Sebas­tian Hartmanns Anfrage – bzw.

die vorsichtige Formulierung: «Wir überlegen, ob wir ‹Paris, Texas› auf die Bühne bringen und Heike vielleicht Interesse daran hätte.» Freunde aus Volksbühnenkreisen haben mich darüber aufgeklärt, dass das ein interessanter Regisseur sei – und dann haben wir, meine Agentin und ich, den Faden gleich aufgenommen und festgezogen. Kurz: Die Idee kam aus Leipzig, aber ich war’s, die dann nicht mehr locker gelassen hat.

EB Freunde aus Volksbühnenkreisen: Heißt das, Sie sind zwischen Pollesch und Castorf theatersozialisiert worden?

HM Ja, für mich ist das ein magischer Ort. Hier haben sich mir Welten eröffnet, die Film und Fernsehen einfach nicht hätten erschließen können. Je weiter vom ...

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Theater heute Mai 2013
Rubrik: Theatertreffen Berlin, Seite 28
von Eva Behrendt

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