Die römische Octavia oder Die Leiden eines Dramaturgen
Eine Bühne. Vor dem geschlossenen Vorhang der Dramaturg.
Dramaturg Herzlich willkommen.
Herzlich willkommen zur Einführung: «Die Römische Octavia».
«Die Römische Octavia» von Anton Ulrich Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel.
Am Schauspiel Hannover.
Tja.
Herzlich willkommen.
Pause
Schön, dass sie so zahlreich erschienen sind.
Ich bin der Dramaturg der Produktion.
Aber vielleicht kennen sie mich ja schon.
Sicher kennen sie mich schon.
Ich stehe hier ja nicht zum ersten Mal, nicht wahr?
Ich habe ja hier schon die eine oder andere Einführung gehalten.
Tja.
Pause.
Da stehe ich also wieder einmal vor Ihnen.
«Die Römische Octavia».
«Die Römische Octavia» von Anton Ulrich Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel.
Sie erwarten einen Schauspieler, und vor Ihnen erscheint der Dramaturg.
Sie erwarten eine Aufführung und erleben eine Einführung.
Erleben notwendigerweise wieder einmal eine Einführung.
Wieder einmal kann das Stück nicht einfach so gezeigt werden.
Wieder einmal kann eine Aufführung nicht einfach so beginnen.
Tja.
So sieht es aus.
Pause.
Ich, der ich als berufsmäßiger Dramaturg normalerweise hinter Ihnen stehe, stehe wieder einmal vor Ihnen.
Ich, der ich unter unsagbarer Bühnenangst leide, stehe wieder ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute Jahrbuch 2013
Rubrik: Freiraum Theater!, Seite 72
von Christian Tschirner
Der Tod ist eine blöde Sau», sagt die mittlere Schwester in Henriette Dushes
«lupus in fabula». Doch die «blöde Sau» wird jeden ereilen, manchmal viel zu früh, oft spät am Ende eines langen Lebens. Die drei Schwestern in «lupus in fabula» trifft das Sterben des Vaters unvorbereitet in der Mitte ihres eigenen Lebens. Erst kommt der nahende Tod viel zu schnell, dann...
We’re in the money!», jubelt Ginger Rogers auf der Tonspur. Die Performer des Nature Theaters of Oklahoma halten strahlend ihre Gesichter in die Kamera, lassen Dollarscheine regnen und räkeln sich zwischen Ein- und Zehn-Dollar-Noten auf dem Boden. «Ekstase!», ruft Regisseur Pavol Liska.
Mit der Video-Parodie auf den US-amerikanischen Musical-Klassiker «Gold...
März 2005 Meine Ernennung zum neuen Intendanten für das Staatstheater Mainz. Die Losung heißt: «Auslastung ist nicht alles.» Wichtig sei die überregionale Strahlkraft. Das Theater soll der «Leuchtturm» des Landes sein.
Mai 2005 Der damalige Minister für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur in Rheinland-Pfalz und Vorsitzende des Aufsichtsrates der...
